Wohnungskauf: Wir haben Klage gegen die Deutsche Kreditbank AG (DKB) wegen Falschberatung eingereicht!

25.01.20111700 Mal gelesen
Berlin, den 25.01.2011: Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) finanzierte unseren Mandanten den Kauf einer Eigentumswohnung. Dabei verletzte sie ihre Pflichten aus dem Beratungsvertrag indem sie die Finanzierung zu Lasten unserer Mandanten falsch „berechnete“. Dadurch werden diese derart finanziell überfordert, dass ein Scheitern des Wohnungskaufes mit einem erheblichen Langzeitschaden absehbar ist.

Die Werbung der R&R FirstConcept Immobilien GmbH: Steuern sparen
Unsere Mandanten wurden im Jahre 2007 in einem unangekündigten Telefonat gefragt, ob sie Steuern sparen wollten. Daraufhin kam es zu einem Beratungstermin in ihrer Wohnung mit einem Mitarbeiter der Firma R&R FirstConcept Immobilien GmbH, der ihnen den Kauf einer Eigentumswohnung nahe legte. So könne man gut Steuern sparen und Mieteinnahmen erzielen. Der Wohnungskauf ließe sich dadurch auch weitgehend finanzieren. Zur Prüfung nahm er schließlich Unterlagen zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen unserer Mandaten mit. Bei dem darauf folgenden Auswertungsgespräch in den Büroräumen der R&R FirstConcept Immobilien GmbH wurde unseren Mandanten mitgeteilt, dass sie sich glücklich schätzen könnten, die Voraussetzungen für den Wohnungskauf zu erfüllen. Ihre Belastungen würden gering ausfallen; erst ab dem dritten Jahr nach dem Erwerb müssten sie monatlich etwa 200 € zuschießen.

 

Computerberechnete Finanzierung
Zur Finanzierung der vermieteten Eigentumswohnung sollte ein Darlehen über 159.402 € mit einer monatlichen Annuität von 622 € aufgenommen werden. Eine computererstellte „Berechnung einer Immobilieninvestition“ ergab schließlich die monatliche Belastung unserer Mandanten von 202 €.

 

Alles klar beim Notar?
Und nun ging alles sehr schnell. Nach dieser optimistischen Berechnung bekamen unsere Mandanten noch einen Kurzprospekt über die Wohnung ausgehändigt. Die Fahrt noch am selben Abend zum Notar übernehmen die Vermittler.

 

Die Falschberatung beim Darlehen zu Lasten der DKB
Die Firma R&R FirstConcept Immobilien GmbH arbeitete bei der Immobilienfinanzierung mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) zusammen. Sie vermittelte auch für unsere Mandanten das Darlehen bei der DKB. Der Vermittler der Firma R&R FirstConcept Immobilien GmbH war von der DKB beauftragt und bevollmächtigt, unsere Mandanten bei der Aufnahme des Annuitätendarlehens zu beraten und dessen Konditionen zu erläutern. Damit bediente sich die DKB mit dem Immobilienvermittler eines Erfüllungsgehilfen. Für dessen Handeln ist sie voll verantwortlich.

 

Bei Falschberatung Schadenersatz und Rückabwicklung
Tatsächlich wurde unseren Mandanten die Höhe der monatlichen Annuitätenrate für das Darlehen bei der DKB um ca. 200 € zu niedrig angegeben. Damit verletzte die DKB gegenüber unseren Mandanten ihre Pflicht über die Konditionen des Darlehens und insbesondere die Höhe der Rate vor Abschluss der Verträge korrekt zu informieren. Auch ergab sich nun, dass als Folge der zu niedrig angegebenen Rate die monatliche Eigenleistung unserer Mandanten, die ihnen in der Beratung ausdrücklich mit nur 202 € angegeben wurde, tatsächlich über 400 € beträgt. Auch dies musste die DKB bei Prüfung des Darlehensantrages erkennen.
Wären unsere Mandanten von der DKB darauf hingewiesen wurden, dass die Finanzierung sie über Maßen beansprucht, insbesondere dass die tatsächliche Rate nicht bloß 622 €, sondern deutlich über 800 € betragen würde, hätten diese die Wohnung nicht gekauft. Deshalb hat die DKB sie so zu stellen habe, als hätten sie weder den Wohnungskaufvertrag noch den Darlehensvertrag abgeschlossen. Daher sind die Verträge rückabzuwickeln und unseren Mandanten der Schaden zu ersetzen.

 

Ersteinschätzung kostenlos!
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Referenz
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Leseempfehlung


Ansprechpartner:

René Richardt
Rechtsanwalt
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