Kündigung Prämiensparvertrag - aktuelle Entwicklung der Rechtsprechung

18.02.2020159 Mal gelesen
Bereits 280.000 Prämiensparverträge in ganz Deutschland sollen gekündigt worden sein, Für Kunden und Sparkassen geht es um sehr viel Geld. Was kann man machen?

Jeden Tag kommt in Deutschland eine Sparkasse hinzu die ihren langjährigen Kunden die Kündigungen der S-Prämiensparverträge flexibel zustellen. Dabei geht es für beide Seiten um extrem viel Geld.

 

"Es werden immer mehr Kunden die sich bei mir in der Kanzlei melden und sich druch die Kanzlei vertreten lassen. Oft haben die Kunden es selbst versucht, sich gegen die Kündigungen zu wehren. Dabei haben die Sparkassen lediglich mit Standardschreiben reagiert. Ergebnise konnten nicht erzeilt werden. Heute locken die Sparkassen sogar mit zusätzlichen Prämien, wenn man die Kündigung akzeptiert. Die Sparkassen hoffen, dass sich von den Kunden möglichst wenig gegen die Kündigungen wehren. Damit ist die Rechnung der Sparkassen bereits aufgegangen." so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold.

 

Dessen Kanzlei vertritt bereits Kunden aus ganz Deutschland und hat bereits zahlrecihe Klagen gegen Sparkassen eingereicht. Die Rechtslage ist nämlich nicht so eindeutig, wie es die Sparkassen gegenüber den Kunden in den Schreiben behaupten.

 

Der Bundesgerichthof hat in einem Einzelfall im Mai 2019 einer Sparkasse Recht gegeben. Damit ging die Kündigungswelle in Deutschland erst richtig los. Bei diesem Verfahren handelte es sich aber um einen absoluten Einzelfall.

 

Zwischenzeitlich gibt es bereits Urteile des OLG Dresden und des LG Stendal die anderer Auffassung sind, denn in vielen Fällen ist eine Laufzeit von 99 Jahren bestimmt worden.

 

Darüber hinaus dürfte der Kündigungsgrund nach § 26 AGB nicht gegeben sein, da die Sparkassen in den meisten Fällen Millionen Gewinne erwirtschaften. 

 

Betroffenen Kunden kann daher nur empfohlen werden, etwas gegen die Kündigungen zu unternehmen

 

Sollte eine Rechtsschutzversicherung vorhanden sein, tritt die in den meisten Fällen ein. Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold stellt für ihre Mandanten kostenlos eine Deckungsanfrage. Für alle nichtversicherten Kunden gibt es einen Pauschalpreis für die außergerichtliche Tätigkeit.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold mit Kanzleien in Hamburg und Bayern ist seit 2003 auf die erfolgrecihe Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.