200.000 Kunden erhalten Kündigung ihrer SPrämiensparverträge

24.12.2019118 Mal gelesen
Immer mehr Kunden von Sparkassen, melden sich bei Rechtsanwalt Leipold wegen rechtswidriger Kündigung ihrer Prämiensparverträge. Widerspruch erforderlich.

"Die Sparkassen gehen in ganz Deutschland bewusst gegen ihre eigenen Kunden vor, in der Hoffnung möglichst viele Verträge durch rechtswidrige Kündigungen los zu werden. Dabei hat ofensichtlich eine Absprache zwischen den Sparkassen in ganz Deutschland stattgefunden. Anders sind die inhaltsgleichen Kündigungen nicht zu erklären." so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

 

In ganz Deuschland werden derzeit tausende SPrämiensparverträge mit einer Laufzeit von 99 Jahren gekündigt. Diese Verträge kosten die Sparkassen Millionen. Dennoch sind nach einem Urteil des OLG Dresden, vom 21.11.2019 Az.: 8U 1770/18 die Kündigungen dieser Verträge rechtswidrig.

 

Man erkennt die Verträge daran, dass in den Verträgen eine Prämie auch nach dem 15. Jahr vereinbart worden ist. Teilweise sind in den Verträgen auch 99 Jahre oder die entsprechenden Monate vermerkt. Auch in der Sparkassenaufstellung im Onlinebanking ist die Fälligkeit mit beispielsweise "2098" erkennbar. Viele Sparkassen, wie die Stadtsparkasse München, ändern diese Angaben allerdings nach den Kündigungen. Kunden sollten daher möglichst Ihr Onlinebanking per Foto sichern, in der noch die alte Laufzeit vor der Kündigung steht.

 

Das Urteil des Bundesgerichtshofs aus Mai 2019 ist hingegen ein Einzelfall und mit den jetzt gekündigten Verträgen nicht vergleichbar

 

Für die Anleger geht es auf die Dauer der Laufzeit immer um hohe fünfstellige Summen. Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass die Zinsberechnungen der meisten Sparkassen falsch sind.

 

Betroffenen Sparkassenkunden wird daher empfohlen, ihre Verträge unverzüglich prüfen zu lassen und die Kündigungen auf keinen Fall hinzunehmen. Bisher übernehmen in fast allen Fällen die Kosten die Rechtsschutzversicherungen, sofern die Kunden eine haben. Ansonsten bietet die Kanzlei für die außergerichtliche Vertretung einen Pasuchalbetrag an.

 

Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold bietet eine kostenolse Ersteinschätzung an. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.

Die Kanzlei vertritt bereits zahlreiche Kunden gegen die Sparkassen Regensburg, Soltau, München, Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, Kreissparkasse Traunstein Trostberg, Sparkasse Ansbach Sulzbach, Sparkasse Erlangen, Sparkasse Neustadt und viele viele mehr.