Klage gegen Stadtsparkasse München wegen Kündigung Prämiensparverträge

Justitia
20.12.2019156 Mal gelesen
Rechtsanwalt Leipold reicht erste Klagen gegen Stadtsparkasse München wegen rechtswidriger Kündigung der Prämiensparverträge ein. Kunden sollten handeln.

Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold die bereits deutschlandweit eine große Anzahl geschädigter Sparkassenkunden wegen rechtswidrig gekündigter Prämiensparverträge vertritt, reicht die ersten Klagen gegen die Stadtsparkasse München beim Landgericht München I ein.

 

Aufgrund des Urteils des OLG Dresden vom 21.11.2019,Az.: 8U 1770/18 dürften derzeit die Erfolgsaussichten für eine erfolgreiche Klage auch in München realistisch sein.

 

Das OLG Dresden hat die Kündigungen der Sparkasse Stendal bei gleichgelagerten Fällen einkassiert. 

 

Die Kündigungen der SPrämiensparverträge sind anscheinend in ganz Deutschland abgesprochen, da die Kündigungsschreiben in ganz Deutschland von allen Sparkassen identisch sind. Auch die anschließenden Antworten auf den Widerspruch der Kündigung sind deckungsgleich.Es ist zu unterstellen, dass die Sparkassen auf diese Art und Weise möglichst viele Kunden los werden wollen, die in die für sie zwischenzeitlich unwirtschaftlichen Verträge investiert haben.

 

Betroffenen Kunden kann daher nur weiterhin geraten werden, der Kündigung zu widersprechen und ihre Ansprüche mit Hilfe des Gerichts durchzusetzen. Das BGH Urteil aus Mai 2019, auf das sich die Sparkassen berufen, ist ein Einzelfall und gibt den Sparkassen keinen Freibrief alle Verträge zu kündigen.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit Kanzleistandorten in Hamburg und Bayern hat sich seit 17 Jahren auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert und vertritt bereits Sparkassenkunden von Schleswig-Holstein bis nach Bayern.