Sparkassenskandal in Deutschland-Prämiensparverträge werden gekündigt

07.12.201968 Mal gelesen
Bundesweit über 100 Mandanten werden bereits durch Rechtsanwalt Leipold in Sachen Prämiensparvertrag vertreten.

Es dürfte einer der größten Skandale der letzten Jahre in Deutschland sein, was die Sparkassen derzeit mit Kunden in ganz Deutschland machen. Für die Kunden günstige Prämiensparverträge mit einer Prämie nach 15 Jahren von 50 % und einer teilweisen Laufzeit von 99 Jahren, werden derzeit in ganz Deutschland einfach gekündigt.

 

Was man den Sparkassenkunden ursprünglich als besondere Sicherheit verkauft hat und mit hohen Prämien gelockt hat, ist heute unwirschaftlich für die  Sparkassen.

 

"Ich halte es für einen absoluten Skandal, was hier passiert. Die Kunden, allesamt Kleinanleger, werden hier von den Sparkassen systematisch "beraubt". Bei Abschluss hat man mit Laufzeiten von bis zu 99 Jahren gesprochen und einer hohen Prämie von 50 %. Im Jahre 2019, wenn sich das Modell nicht mehr rechnet für die Sparkassen sind die Kunden Mal wieder am Ende die Dummen." so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

 

Kunden sollten sich hingegen gegen die Kündigung wehren, denn die Rechtslage ist keineswegs, wie von den Sparkassen behauptet eindeutig auf deren Seite. Diese beziehen sich in ihren Kündigunen auf ein BGH Urteil aus Mai 2015, bei der eine Sparkasse bzgl. der Kündigung Recht bekommen hat. Dies ist aber ein absoluter Einzelfall und ist kein Freibrief für die Sparkassen.

 

Erst Ende November haben das LG Stendal und das OLG Dresden entschieden, dass Prämiensparverträge nicht generell gekündigt werden können. Insbesondere dann nicht, wenn eine bestimmte Laufzeit vereinbart worden ist oder eine Prämie über das 15. Jahr hinaus im Vertrag stand. Dies ist in fast allen Fällen die Rechtsanwalt Leipold vorliegen so.

 

Aus diesem Grund kann nur empfohlen werden, die Kündigungen anzugreifen und Notfalls sogar gerichtlich. Sollten betroffene Kunden eine Rechtsschutzversicherung haben, trägt diese im Normalfall die Kosten.

 

Für Kunden ohne Versicherung bietet die Kanzlei Pauschalpreise an. 99 Euro für den Widerspruch der Kündigung, 450,00 Euro für Widerspruch und Schlichtungsverfahren.

 

Betroffene Kunden können sich jederzeit eine kostenlose Ersteinschätzung von Rechtsanwalt Leipold geben lassen.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit 2003 erfolgreich für geschädigte Kapitalanleger in ganz Deutschland tätig.