PIM Gold - ab kommender Woche Forderung zur Insolvenztabelle anmelden

PIM Gold
29.11.201934 Mal gelesen
Rechtsanwalt Leipold meldet Ansprüche für Mandanten zur Insolvenztabelle an.

Am Mittwoch wurde beim Insolvenzgericht Offenbach durch den Insolvenzverwalter der PIM Gold Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. 

 

Damit hat das Warten für die möglichen 30.000 Anleger ein Ende. Die Staatsanwaltschaft hat 500 kg Gold sicher stellen können, so ist gewährleistet, dass auf jeden Fall ca. 21 Mio Euro zur Verfügung stehen, um diese an die Gläubiger zu verteilen.

 

Die Firma PIM Gold hatte Anleger damit gelockt, Zinsen auf Goldinvestments zu erhalten. Wer Gold bei PIM gekauft hat, sollte eine Art Bonus erhalten, sofern er einen Teil des Goldes oder alles bei PIM eingelagert hat. Versprochen wurden 3-6 % als Bonus.

 

Tatsächlich hat PIM aber die angebliche Strategie, nämlich den Ankauf von Altgold gar nicht wirklich umgesetzt, sondern Anlegern Zinsen aus neu verkauften Verträgen bezahlt. Eine Art Schneeballsystem.

 

Dadurch wurde ein Fehlbetrag von ca. 1.9 Tonnen im Wert von ca. 80 Mio. Euro erwirtschaftet. Aus diesem Grund musste die PIM Gold aus Heusenstamm Anfang September 2019 Insolvenz anmelden.

 

Leittragende sind Mal wieder die Anleger. Nach dem aber ein gewisser Vermögensteil gesichert worden ist, haben die Anleger berechtigte Hoffnung einen Teil Ihrer Anlage zurück zu erhalten, sofern diese zur Insolvenztabelle angemeldet werden.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt Michael Leipold mit Kanzleien in Hamburg und Bayerisch Gmain vertritt seit 17 Jahren erfolgreich geschädigte Kapitalanleger in ganz Deutschland.

 

Die Kanzlei meldet die Ansprüche zum Festpreis von 450 Euro brutto an oder rechnet mit ihrer vorhandenen Rechtsschutzversicherung ab. Diese muss die Kosten im Insolvenzverfahren übernehmen.