GKFX Financial Services - gute Aussichten auf Schadensersatz (LG Frankfurt 2-21 O 217/16)

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07.07.2019846 Mal gelesen
Anscheinend gibt es immer mehr Geschädigte der GKFX Financial Services die hohe Verluste auf der Plattform erwirtschaftet haben. Nach der jüngsten Rechtsprechung des LG Frankfurt haben die Geschädigten Aussicht auf Schadensersatz.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht M. Leipold führt bereits eine  Schadensersatzklage gegen GKFX Financial Services beim LG Frankfurt. Dabei geht es um hohe Schadensersatzansprüche eines Studenten der im Jahr 2017 seine gesamten Ersparnisse verloren hat.


GKFX ist ein Online Broker für den Handel mit Devisen und den Handel mit CFD. Das Internet bringt zwar Vorteile, für denjenigen der sein Geld online anlegen möchte. Anders als beim Besuch beim Kundenberater einer realen Bank verläuft der Handel jedoch weitgehend anonym und ohne festen Ansprechpartner.

Der Handel mit CFDs bietet große Gewinnaussichten. Deshalb legen auch immer mehr Privatanleger ihr Geld in diesem Bereich an und hoffen auf Erfolge. 

Im Rahmen des CFD-Tradings wird auf steigende oder fallende Kurse von Aktien, Devisen, Rohstoff und andere Indizes gewettet - ohne tatsächlich diese Papiere im Bestand zu haben. Durch die Hebelmechanik steigt das Risiko der Verluste beim CFD Handel ganz erheblich und kann sogar den Totalausfall des eingesetzten Geldes zur Folge haben.

Das Landgericht Frankfurt hat bereits in der ersten mündlichen Verhandlung angedeutet, dass es voraussichtlich ohne Beweisaufnahme Ansprüche auf Schadensersatz des von Rechtsanwalt Leipold vertretenen Mandanten sieht.


Das zuständige Gericht bezieht sich dabei auf einen Parallelfall, bei dem das LG Frankfurt bereits im Jahr 2017 Schadensersatzansprüche gegen den dortigen Broker zugesprochen hat. ( LG Frankfurt Az.: 2-21 O 217/16)

 

Die Ansprüche ergeben sich aus c.ic.. D.h. vorvertragliche Ansprüche. Auch im Fall der GKFX Financial Services sieht das Gericht Probleme bei der Risikoaufklärung in den verwendeten Unterlagen.

Heute im Jahr 2019 wurde der Handel mit diesen Geschäften extrem durch den Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden eingeschränkt.

Betroffenen Kunden wird empfohlen ihre Unterlagen prüfen zu lassen und entsprechende Ansprüche anzumelden. Insbesondere bevor eine Verjährung eingetreten ist.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2003 auf die Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Kapitalanleger spezialisiert. Die Kanzlei Leipold ist in Hamburg und Bayerisch Gmain vertreten und vertritt Mandanten in ganz Deutschland.