GKFX Financial Services - Landgericht Frankfurt sieht Schadensersatzansprüche aus c.i.c.

25.06.2019249 Mal gelesen
Im Februar 2019 berichtete Rechtsanwalt Leipold von einer Klage gegen die englische GKFX Financial Services -Niederlassung Frankfurt. Das LG Frankfurt hat nun in der mündlichen Verhandlung Schadensersatzansprüche wegen zu geringer Risikoaufklärung gesehen.

GKFX ist ein Online Broker für den Handel mit Devisen und den Handel mit CFD. Das Internet bringt zwar Vorteile, für denjenigen der sein Geld online anlegen möchte. Anders als beim Besuch beim Kundenberater einer realen Bank verläuft der Handel jedoch weitgehend anonym und ohne festen Ansprechpartner.

Der Handel mit CFDs bietet große Gewinnaussichten. Deshalb legen auch immer mehr Privatanleger ihr Geld in diesem Bereich an und hoffen auf Erfolge.

Im Rahmen des CFD-Tradings wird auf steigende oder fallende Kurse von Aktien, Devisen, Rohstoff und andere Indizes gewettet - ohne tatsächlich diese Papiere im Bestand zu haben. Durch die Hebelmechanik steigt das Risiko der Verluste beim CFD Handel ganz erheblich und kann sogar den Totalausfall des eingesetzten Geldes zur Folge haben.

In diesem konkreten Fall wurde der Kläger immer wieder ermuntert, Geld nach zu legen. Die Verluste sollten über neue Geschäfte wieder gut gemacht werden. GKFX verwies immer wieder auf seinen Youtube Chanel, um dem Studenten Tipps zu geben, wie er den Verlust aufholen könnte.

Dazu lieh er sich im nächsten Umfeld Geld und zahlte dies von verschiedenen Konten und Kreditkarten auf sein Tradingkonto ein.

Am Ende war alles Geld weg und der Student stand vor einem hohen Schuldenberg.

Heute hat das Landgericht Frankfurt signalisiert der Klage statt zu geben und zwar wahrscheinlich ohne weitere Beweisaufnahme, da das Gericht Ansprüche aus c.i.c. Wegen mangelnder Risikoaufklärung sieht.

Für den Kläger von Rechtsanwalt Leipold vertreten, wäre das ein großartiger Erfolg, weil er unbeschwert ins Berufsleben starten könnte.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold aus Hamburg mit einer Zweigniederlassung in Bayern, hat sich seit 2003 auf die erfolgreiche Vertretung von geschädigten Kapitalanleger spezialisiert.

Betroffenen Kunden der GKFX Financial Services wird angeraten ihre Unterlagen von einem Spezialisten prüfen zu lassen.