Zweites Schreiben der Abmahnkanzleien wegen Nutzung von Tauschbörsen

20.01.20082802 Mal gelesen

Viele Abgemahnte, die durch eine der bekannten Abmahnkazleien eine Abmahnung wegen der Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken in Tauschbörsen erhalten haben, erhalten derzeit einen zweiten Brief. Diesmal mit einer weit höheren Forderung.

Unter Hinweis, dass das erste "Angebot" nicht angenommer wurde, fordern diese Kanzleien in ihrem zweiten Schreiben nun die zweifache oder gar dreifache Summe. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, die Abgemahten einzuschüchtern und sie zur Zahlung zu bewegen. Dabei gab es gerade in den letzen Monaten eine Vielzahl von Urteilen, die fraglich erscheinen lassen, ob die geforderte Summer wirklich durchgesetzt werden kann - vgl. Sie die Darstellung auf  www.dr-wachs.de.

Es ist den Adressaten dieser Schreiben daher zu raten nicht einfach eingeschüchtert die Zahlung zu leisten, sondern im Einzelfall prüfen zu lassen, ob die geforderte Zahlung wirklich geleistet werden muss.