DB Real Estate – Grundbesitz-Invest –

15.12.20053703 Mal gelesen

Bafin fordert Begründung für Fondschließung des offenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest

Der Fondsgesellschaft DB Real Estate drohen Klagen von betroffenen Anlegern im Zusammenhang mit der am 13. Dezember 2005 beschlossenen Schließung des offenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest. Betroffen davon sind rund 300.000 Anleger, mit einem gesamten Anlagevolumen von rund 6 Milliarden Euro, die durch diese Maßnahme bis Anfang Februar 2006 nicht ihre Anteile an dem Grundbesitz-Invest zurückgeben können. Danach müssen die Anleger wahrscheinlich einen Wertverlust hinnehmen. Die gesamten Anlegergelder wurden sprichwörtlich „eingefroren“.

 

Die Fondsgesellschaft DB Real Estate sah sich zu diesem Schritt juristisch gezwungen, nachdem sie bei einem Versuch die Immobilien zu veräußern festgestellt hatte, dass der ursprüngliche Wertansatz nicht zu erreichen sei.

 

Aufgrund der Schließung haben sich bereits zahlreiche Geschädigte juristischen Rat eingeholt, so ein Bericht der FAZ. Zum einen sei zu prüfen, ob einzelne Anleger einen Informationsvorsprung durch Anrufe ihrer Kundenberater erhalten hätten, zum anderen könnten Ansprüche aus Prospekthaftung und auf Schadensersatz in Betracht kommen. Betroffenen Anlegern wird deshalb angeraten, ihre Ansprüche prüfen zu lassen und entsprechend im Einzelfall anzumelden.