Kostenerstattung bei Kinderwunschbehandlung

13.07.2014323 Mal gelesen
Kostenerstattung bei Kinderwunschbehandlung - Eltern sind überfordert bei den Kosten der Kinderwunschbehandlung mit einer reproduktionsmedizinischen Behandlung - insb. IVF/ICSI. Anwälte helfen weiter!

Reproduktionsmedizinische Behandlungen - insb. IVF/ICSI - sind im Leistungsumfang der Krankenkassen (GKV) und privaten Krankenversicherungen (PKV) grundsätzlich enthalten.

Das gilt jedoch nicht unlimitiert und ist insbesondere bei der GKV mit erheblicher Eigenleistung der betroffenen Paare verbunden.

Zum 1. Januar 2004 wurde die Kostenerstattung für Kinderwunschbehandlungen in der GKV deutlich eingeschränkt, so dass statt vorher 100% nur noch 50% der Behandlungskosten und grundsätzlich nur für 3 Versuche übernommen werden.

Folglich hat sich die Zahl der nach einer IVF-Behandlung geborenen Kinder mehr als halbiert. Die bittere Erkenntnis: viele Paare können sich ihren Kinderwunsch - aus finanziellen Gründen - nicht mehr erfüllen.

Obgleich die PKV hier aufgrund des vertraglich vereinbarten Kostenerstattungsanspruchs deutlich mehr leisten muss, stellen sich auch dort immer wieder im konkreten Fall einige Fragen der Erstattungsfähigkeit, so z.B.: 

    * bei unterschiedlichen Versichertenkonstellationen (GKV/PKV/Beihilfe),
    * bei weiterem Kinderwunsch nach erstem, zweitem oder auch drittem Kind,
    * bei zunehmender Anzahl der Versuche - insbesondere ab über drei -
    * bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft

    * bei Behandlungen im (europäischen) Ausland

    * bei Kosten zusätzlicher, alternativer oder auch neuer Methoden,
       z.B. Kryokonservierung, Blastocystentransfer, Glue/UTM, Assisted Hatching,

       Polskope, PkD (Polkörperdiagnostik), In-vitro-Maturation (IVM).

Das Elternpaar steht den Fragen ohne Unterstützung gegenüber, um sich bei der jeweiligen Krankenkasse - ob gesetzliche oder private Krankenkasse - durchzusetzen.   


Anwälte beraten in der individuellen Situation und vertreten berechtigte Interessen gegenüber Ihrer Krankenversicherung.

Anwälte sind bei der Kostenerstattung bei Kinderwunschbehandlung bundesweit tätig, vertreten ständig Versicherungsnehmer gegenüber deren leistungsunwilligen Versicherern.


Maßgeblich kommt es auf die Versicherungsbedingungen und die medizinische Sachlage an, was durch Übersendung entsprechender Unterlagen erfolgen kann.

Nach Prüfung der Unterlagen können Einzelheiten dann telefonisch geklärt werden. 

Sofern Ihr Versicherer (PKV) die eingereichten Rechnungsbelege unberechtigt nicht ausgleichen oder zukünftige Behandlungskosten ausdrücklich nicht übernehmen will, befindet er sich nach einer solchen Erklärung in (Zahlungs-)Verzug und hat dann zumindest die Kosten eines Rechtsbeistands nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zu zahlen.

Lassen Sie sich anwaltlich vertreten und setzen Sie Ihren Kinderwunsch durch!