Lasik-Operation: Kostenerstattung gegenüber der privaten Krankenversicherung durchgesetzt

15.08.2012651 Mal gelesen
Berlin, den 15. August 2012. Ein typischer Fall aus unserer Anwaltspraxis, der Ihnen zeigt, wie wir bei „Lasik-Fällen“ die Ansprüche unserer Mandanten durchsetzen.

Das Problem
Die Mandantin kam im März 2012 zu uns, weil ihre private Krankenversicherung die Kosten für die Lasik-OP nicht übernehmen wollte, zu der ihre Ärzte geraten hatten.

Die Erkrankung
Unsere Mandantin hatte eine Myopie und einen Astigmatismus an beiden Augen. Die Fehlsichtigkeit betrug -1,75 bzw. -1,5 Dioptrien. Eine Brille und auch Kontaktlinsen erwiesen sich nicht als wirklich hilfreich.

Die Operation
Unsere Mandantin ließ sich erfolgreich operieren. Die Kosten betrugen ca. 2.000 EUR.

Versicherer verweigerte Kostenerstattung
Der Versicherer verweigerte die Übernahme der Kosten mit der Begründung, dass die Operation medizinisch nicht indiziert und damit nicht notwendig gewesen sei.

Wir forderten zur Zahlung auf
Kurzbegründung: Fehlsichtigkeit ist eine Krankheit und die Lasik-OP eine Heilbehandlung, die auf eine Heilung oder zumindest eine Besserung der Fehlsichtigkeit abzielt. Die Operation war für unsere Mandantin medizinisch notwendig und von den Versicherungsbedingungen der Krankenversicherung erfasst. Kurzum: Unsere Mandantin hat Anspruch auf Kostenerstattung. Wir forderten deshalb den Versicherer im März 2012 außergerichtlich zur Zahlung auf.

Wir reichten Klage ein
Da der Versicherer sich weiterhin weigerte, die Kosten für die Operation zu übernehmen, reichten wir im Juni 2012 Klage bei Gericht ein.

Versicherer erkennt Zahlungsanspruch an
Nachdem die Klage dem Versicherer zugestellt worden war, legte er ein Vergleichsangebot vor, das wir jedoch ablehnten. Daraufhin erkannte der Versicherer Anfang August die Forderung in vollem Umfang an und zahlte.

Nutzen für unsere Mandantin: Sie hat den eingeklagten Betrag vollständig erstattet bekommen. Sie fühlt sich sowohl in ihrer Entscheidung für die Operation als auch mit unserer Beauftragung zur Durchsetzung ihres Anspruchs auf Kostenerstattung bestätigt.

Kosten für unsere Mandantin: Keine. Die unterlegene Krankenversicherung musste die Kosten des Gerichtsverfahrens wie auch unsere Kosten zahlen.

Referenz
Wir erstreiten mittlerweile seit Jahren für unsere Mandanten die Erstattung der Operationskosten gegenüber den Versicherern. Oft sind wir bereits außergerichtlich erfolgreich.

Ersteinschätzung kostenlos!
Verweigert auch Ihre private Krankenversicherung die Kostenübernahme für die Lasik-Operation, dann lassen Sie Ihre Ansprüche von unserer Fachanwältin für Versicherungsrecht kostenlos prüfen. Fordern Sie dafür unseren Kurzfragebogen an.
Gern können Sie aber auch gleich mit ihr am Telefon über Ihren „Fall“ sprechen.

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Fachanwältin für Versicherungsrecht
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