PIP-Brustimplantate: Wir prüfen Ihren Versicherungsschutz und Ihre Ansprüche auf Schadenersatz

12.01.2012864 Mal gelesen
Berlin, den 12. Januar 2012. Der Skandal um minderwertige Brust-Implantate betrifft auch Frauen in Deutschland. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt vor Implantaten der Firma Poly Implant Prothèse (PIP) aus Frankreich als auch vor baugleichen Produkten von ROFIL Medro aus den Niederlanden, da deren Brustimplantate im Verdacht stehen, sich zu zersetzen und Krebs auszulösen. Das Institut hat die Empfehlung ausgesprochen, dass sich betroffene Frauen ärztlich untersuchen lassen, um ggf. die Implantate entfernen zu lassen. Krankenkassen und Betroffene streiten jetzt um die Übernahme dieser Kosten.

Streit mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen
Wurde einer betroffenen Frau das Implantat aus medizinischen Gründen eingesetzt, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Entfernung und den Einsatz neuer Implantate. Bei einer Schönheits-Operation ist die Kostenübernahme streitig. Viele Krankenkassen prüfen, ob sich die Patientin an den Kosten beteiligen muss. Auch die privaten Krankenkassen werden versuchen, sich einen Teil der Operationskosten bei den Versicherungsnehmerinnen zurückzuholen. Darüber sowie über die „angemessene Höhe“ dürfte es in vielen Fällen Streit geben.

Schadenersatzansprüche geltend machen
Den betroffenen Frauen stehen zunächst Schadenersatzansprüche gegenüber dem Hersteller zu. Da aber die Firma PIP insolvent ist, dürfte es hier sehr schwer werden, Geld zu erlangen. Doch auch die behandelnden Ärzte und die Kliniken sind in der Pflicht. Zum einen müssen sie ihre Patienten ordnungsgemäß über die Risiken des Eingriffs aufklären und zum anderen dürfen sie bei derartigen Operationen nur unbedenkliche Produkte verwenden.
Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Kliniken würde in vielen Fällen deren Haftpflichtversicherung beschäftigen. Die Krankenhäuser haben in der Regel vollen Versicherungsschutz für Implantate und daraus resultierende Folgeschäden.
Wenn Krankenhäuser von der mangelnden Qualität der Materialien wussten oder diese vermuten mussten, dann haften sie. Außerdem drohen ihnen dann sogar noch strafrechtliche Konsequenzen.

TÜV Rheinland muss sich wegen Zertifizierung verantworten
Der TÜV Rheinland hat die Implantate zertifiziert. Lt. Nachrichtenmagazin FOCUS muss er sich am 2. Februar 2012 vor dem Handelsgericht Toulon verantworten, da er nach FOCUS-Informationen verantwortlich für die Zulassung der Implantate in Europa war. Der Vorwurf: „Entweder hat sich der TÜV strafbar gemacht, indem er nicht kontrollierte, woraus die Implantate in Wahrheit bestanden, oder er hat seine Arbeit irgendwie gemacht, aber nicht korrekt.“

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 Unsere Referenz

Wir verfügen über einschlägige Erfahrungen mit Mandaten, die misslungene Brustvergrößerungen betreffen.

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Alexander Malchow
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