KG Berlin: 50% Verletzerzuschlag bei Urheberrechtsverletzung im Internet

02.04.2012355 Mal gelesen
Euro-Cities AG kann Verletzerzuschlag wegen fehlender Urhebernennung geltend machen - unerlaubte Verwendung geschützten Kartenmaterials online

Bei Urheberrechtsverletzungen im Internet steht dem verletzten Rechteinhaber ein so genannter "Verletzerzuschlag" in Höhe von 50% zu, wenn zudem gegen die Urhebernennung verstoßen wird. Dies hat das KG Berlin kürzlich entschieden (Urteil vom 21.03.2012, Az. 24 U 130/10). Geklagt hatte die für die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Netz hinreichend bekannte Euro-Cities AG. Die Beklagte hatte ohne Zustimmung geschütztes Kartenmaterial auf ihrer Webseite verwendet.

 Neben der unbefugten Verwendung warf die Euro-Cities AG der Verletzerin auch die fehlende Kenntlichmachung ihrer Urheberschaft vor. Dies rechtfertigte nach Auffassung des Gerichts einen 50% Aufschlag auf den Schadensersatz

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