Immobiliendarlehensverträge mit der Sparkasse Hannover widerrufen und Vorfälligkeitsentschädigung sparen!

Immobiliendarlehensverträge mit der Sparkasse Hannover widerrufen und Vorfälligkeitsentschädigung sparen!
18.01.2016348 Mal gelesen
Verträge mit der Sparkasse Hannover widerrufen!

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen zu Immobiliendarlehensverträgen der Sparkasse Hannover

Seit dem 1. November 2002 sind Kreditinstitute wie die Sparkasse Hannover gesetzlich dazu verpflichtet, Kunden bei Abschluss eines Immobiliendarlehensvertrags umfassend über ihr Widerrufsrecht zu informieren. Offenbar kamen viele Rechtsabteilungen von Kreditinstituten dieser Verpflichtung aber nicht richtig nach und erstellten Belehrungen die bereits gerichtlich beanstandet wurden. Der Bundesgerichtshof bemängelte Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben in den Widerrufsbelehrungen – etwa das sogenannte „Deutlichkeitsgebot“, welches die Verständlichkeit des Belehrungstextes für den juristischen Laien gewährleisten soll – und erklärte diese für ungültig.

Für Darlehensnehmer bedeutet das die fortdauernde Widerrufbarkeit ihrer Verträge und damit eine attraktive Ausstiegsmöglichkeit aus ihrem seit Jahren laufenden Vertrag. Auch bei den Verträgen der Sparkasse Hannover könnte diese Möglichkeit bestehen. Im Kündigungsfall wäre noch eine teure Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen – wer sein Darlehen aber widerruft, zahlt keine teure Vertragsstrafe.

Darlehensnehmer können ihre vom aktuellen Standpunkt viel zu teuren Verträge damit ohne zusätzliche finanzielle Belastung verlassen und zu historisch günstigen Konditionen umschulden.

Denn wer sich heute Geld zur Immobilienfinanzierung leiht, zahlt weniger als die Hälfte der Zinsen, die noch vor ein paar Jahren für ein entsprechendes Darlehens verlangt wurden. Liquidität ist dank europäischer Niedrigzinspolitik günstig wie nie!

Verträge mit der Sparkasse Hannover möglicherweise nur noch bis zum 21. Juni 2016 widerrufbar

Es droht jedoch bereits ein Ende des „Widerrufsjokers“: Ein Gesetzesentwurf des Bundesrates, führt bei seiner Umsetzung zu einer drastischen Verkürzung des bisher „ewigen“ Widerrufsrechts. Verträge wären dann nur noch bis zum 21. Juni diesen Jahres widerrufbar. Kreditinstitute haben offenbar erfolgreich ihre Lobby in Bewegung gesetzt, um den durch ausfallende Zinszahlungen entstehenden Schaden zu begrenzen. Darlehensnehmer müssen sich möglicherweise beeilen.

Auch Verträge der Sparkasse Hannover könnten widerrufbar sein!

Von der Sparkasse ausgegebene Belehrungen enthalten unserer Ansicht nach teilweise schwerwiegende Fehler. Das könnte eine fortdauernde Widerrufbarkeit der entsprechenden Verträge bedeuten. Im Folgenden werden einige typische Fehler der Widerrufsbelehrungen dargestellt. Ähnliche Fehler gibt es im Übrigen bei folgenden Sparkassen: 

Kreissparkasse Baiblingen
Kreissparkasse Waiblingen
Sparkasse Mainfranken Würzburg
Sparkasse Karlsruhe Ettlingen
Stadtsparkasse Wuppertal
Sparkasse Saarbrücken

Sparkasse Hannover bestimmt Beginn der Widerrufsfrist zu ungenau

In den Belehrungen der Sparkasse heißt es: „Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.“ Diese Formulierung legt dem Leser nahe, dass der Beginn der Widerrufsfrist noch von anderen Faktoren als dem bloßen Erhalt der Widerrufsbelehrung abhängig sein könnte. Ob das tatsächlich der Fall ist und welche Voraussetzungen dann erfüllt sein müssten, bleibt aber völlig unklar. Insofern gerät die Belehrung der Sparkasse schon an dieser Stelle eindeutig in Konflikt mit dem gesetzlichen Deutlichkeitsgebot. Ihre Gültigkeit ist sehr fraglich.

Sparkasse Hannover liefert keine Angabe zur Rückgewährfrist im Falle des Widerrufs

Nach dem erfolgten Widerruf eines Immobiliendarlehensvertrags sind von beiden Vertragsparteien alle gegenseitig erhaltenen Zahlungen rückzugewähren. Zur Erfüllung dieser Pflicht besteht eine gesetzliche Frist von 30 Tagen. Einen Hinweis auf diese Frist bleibt die Sparkasse Hannover jedoch schuldig. An dieser Stelle wird damit nicht vollständig belehrt, obwohl vom Gesetzgeber eine umfängliche Belehrung über Rechte und Pflichten gefordert ist. Ein Hinweis auf das bestehen der Rückgewährfrist kann nicht entbehrlich sein.


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