Wurde Ihre Vorfälligkeitsentschädigung durch die Bank, Sparkasse oder Volksbank richtig berechnet?

Wurde Ihre Vorfälligkeitsentschädigung durch die Bank, Sparkasse oder Volksbank richtig berechnet?
16.06.2013552 Mal gelesen
Wollen auch Sie Ihre Baufinanzierung wechseln oder Ihre Immobilie verkaufen? Sind Ihnen die derzeit hohen Entschädigungszahlung, die die Bank Ihnen berechnet ein Dorn im Auge? Lassen Sie die Vorfälligkeitsentschädigung oder den Widerrufsjoker prüfen!

Gründe für hohe Entschädigungszahlungen

Das derzeit niedrigen Zinsniveau läßt viele Bankkunden von Baufinanzierungen grübeln. Die Vorfälligkeitsentschädigungen sind hoch! Die Banken verlangen eine Entschädigung für die entgangenen vertraglichen (hohen) Zinsen, die sie so nicht am Kapitalmarkt erhalten.

SEIT 2010 BEI 123RECHT.NETSollte man die Berechnung überprüfen lassen?

Eine Überprüfung der Richtigkeit der Berechnung lohnt sich. Verbraucherzentralen gehen davon aus, dass jede zweite Berechnung der Entschädigungszahlung falsch ist.

So wird oft übersehen, dass ein vertragliches oder außerordentliches Kündigungsrecht des Kreditvertrages besteht und somit eine Entschädigung ausgeschlossen ist. Häufig haben Sie eine falsche Widerrufsbelehrung erhalten und können nun den Kreditvertrag widerrufen, ohne das Darlehen gegen eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen. Schließlich können Sie auch einen Ersatzdarlehensnehmer für Ihren Kredit stellen. Auch das muss die Bank berücksichtigen.

Handlungsempfehlung

Die sichere Kenntnis der Rechtsprechung zu diesem Thema macht sich bezahlt. Ist Ihre Berechnung falsch, kann die grundlos gezahlte Entschädigung auch nachträglich zurückgefordert werden.

Sie sollten die Mitteilung der Bank, Sparkasse oder Volksbank über die Vorfälligkeitsentschädigung durch einen Fachanwalt für Bank und Kapitalanlagerecht prüfen lassen. Derartige Fachanwälte haben Erfahrungen mit der Vorgehensweise der unterschiedlichen Banken, Sparkassen oder Volksbanken.