Freie Wahl der Schornsteinfeger - Ab 2013 fällt das Kehrmonopol - Kann man Geld sparen als Hausbesitzer?

22.11.2012603 Mal gelesen
Freie Wahl der Schornsteinfeger - Ab 2013 fällt das Kehrmonopol - Kann man Geld sparen als Hausbesitzer? Millionen Hausbesitzer können dann den freien Wettbewerb um das Fegen der Kamine nutzen.

Das Ende des 77 Jahre alten Kehrmonopols kam auf Druck der Europäischen Union (EU). Bislang herrschten 8000 Bezirksmeister über den Kehrbezirk. Ab 2013 wird die Arbeit aufgeteilt. Die Kontrolle der Feuerstätten, die Abnahme des Kamins und ähnliche Aufgaben rund um die Brandsicherheit bleiben weiter beim amtlichen Schornsteinfeger. Arbeiten wie das jährliche Kaminkehren, Prüfen und Messen sind künftig vom Staat freigegeben. Die Hauseigentümer dürfen selbst einen Schornsteinfeger ihrer Wahl beauftragen. Das kann ein freier Schlotfeger sein, der beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und bei der Handwerkskammer registriert ist. Aber auch ein Installateur- und Heizungsbaumeister mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation. Die Preise sind ab 2013 ebenfalls freigegeben.

Die Hauseigentümer müssen prüfen, ob sie die Liberatisierung für sich nutzen wollen. Die neue Wahlfreiheit bringt aber auch neuze Pflichten für den Hauseigentümer. Sie dürfen sich auf den Schornsteinfeger nicht verlassen, sondern müssen slebst aktiv werden und am Ende Nachweise bringen.

Noch bis Ende 2012 stellt der bisherige Bezirksschornsteinfeger kostenpflichtig für jedes Haus einen Feuerstättenbescheid aus. Im Bescheid steht, welche Arbeiten bis zu welchem Zeitpunkt zu erledigen sind. Der Feuerstättenbescheid ist die Richtschnur für die zukünftige Beauftragung von Schornsteinfegern oder gleichgestellten Kaminkehrern. Die Arbieten mussen bis zu den festgesetzten Terminen umgesetzt sein, wenn nicht gibt es einen kostenpflichtigen Bescheid.

Die Hasueigentümer haben zukünftig kostenmäßige Vorteile, aber auch mehr Verantwortung für die Feuerstätten.

Es herrscht wegen der Kosten freier Wettbewerb.

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