Immobilie als inflationsgeschützte Kapitalanlage – Risiken und Gefahren

16.08.2011501 Mal gelesen
Berlin, den 16. August 2011. Je unsicherer die Finanzmärkte um so sicherer scheinen Kapitalanlagen, die in Sachwerte investieren. In einer solchen Situation ist für viele auch eine Immobilie Gold wert. Doch auch hier kann der Schein schnell trügen.

Der Traum vom Eigenheim
Verkäufer und Vermittler benötigen Argumente, um ihr Produkt an den „Mann oder die Frau zu bringen“. Bei Immobilien ist das Interesse der Kunden zwar von jeher grundsätzlich groß, da bekanntlich viele von einem Eigenheim oder vom Immobilienbesitz träumen. Die Hürde ist hier die Höhe der Investition. Deshalb sind Immobilienverkäufer und -vermittler gehalten, gute Argumente für den Kauf und machbare Konzepte für die Finanzierung zu liefern.

Das Inflationsgespenst
Wurde in der Vergangenheit vor allem mit dem Steuersparargument für die Kapitalanlage „Immobilie“ geworben, ist es jetzt vor allem „die drohende Inflation“, die Immobilienkäufe befördert. Nicht nur die derzeit noch günstigen Zinsen, sondern auch die Angst vor einer Inflation lässt das Interesse an Immobilien deutlich steigen, da sie als gute Möglichkeit gelten, Geld zu sichern und Wertzuwächse zu erzielen.

Risiko und Gefahr
Vorab: Man kann nicht häufig genug Immobilieninteressenten darauf aufmerksam machen, dass an dem Verkauf  einer Immobilie viele richtig gut verdienen wollen. Das beginnt bei dem Bauunternehmer, geht über den Vermittler und Verkäufer bis hin zur finanzierenden Bank. Erhebliche Provisionen beflügeln das Engagement dieser Personen und Institutionen. Das schließt im Zweifel ihre Bereitschaft ein, ihre Kunden unzureichend und ggf. auch falsch zu beraten. Zu diesem „normalen“ Risiko kommt noch das Risiko, einem wirklichen Betrüger in die Hände zu fallen.

Die Falschberechnung
Jeder Vermittler und Verkäufer muss seinen Kunden über alle für deren Anlageentschluss maßgeblichen Umstände wahrheitsgemäß, sorgfältig, richtig und vollständig unterrichten, damit dieser sachkundig eine Entscheidung treffen können. Neben einer Reihe von Pflichtverstößen sind es vor allem die Falschberechnungen, die Anleger und Selbstnutzer von Immobilien in arge Not bringen. Denn Ziel einer Berechnung ist aus der Sicht des Anlegers, ihm anhand des Ergebnisses eine bestimmte Empfehlung für oder wider den Erwerb der Wohnung auszusprechen. Dabei erleben wir es in unserer Praxis immer wieder, dass unseren Mandanten die Kosten für die monatlichen Belastungen wider besseres Wissen niedrig gerechnet und die Einnahmen bzw. Ersparnisse hoch gerechnet wurden. Am Ende summieren sich diese „Fehler“ derart, dass die Kapitalanlage scheitert bzw. das Eigenheim nicht zu halten ist.

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Referenz
Wir sind eine von der „Wirtschaftswoche“ ausgewiesene „Top-Anlegerschutzkanzlei“. Wir betreuen seit Jahren geschädigte Wohnungseigentümer sowohl außergerichtlich als auch vor den Gerichten mit Erfolg.
Wir publizieren regelmäßig zur Anlagevermittlung und Anlageberatung in der Fachpresse.
Jüngst: „Zu den Anforderungen an „Modellberechnungen“ bei der Vermittlung von Kapitalanlagen“, M. Huth/Dr. A. Gängel, Neue Justiz, Heft 9/2011.

Ansprechpartner:
René Richardt
Rechtsanwalt
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]

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