Sparkasse Köln Bonn - Swapverfahren erhalten eindeutige Hinweise in Köln

Sparkasse Köln Bonn - Swapverfahren erhalten eindeutige Hinweise in Köln
12.07.2015313 Mal gelesen
In einem weiteren Verfahren vor dem Landgericht Köln hat sich das Landgericht nach dem jüngsten Bundesgerichtshofurteil klar positioniert. Bei nicht konvexen Grundgeschäften sieht es keine Veranlassung einer Beweisaufnahme um die Sparkasse zu verurteilen.

Das Landgericht Köln hält bei einem nicht konvexen Swapgeschäft die Verfahren für eindeutig. Aufgrund der Tatsache, dass anfängliche negative Marktwert bei den Fällen der Sparkasse Köln Bonn im Zusammenhang mit Swaps unstreitig ist, sieht sich das Landgericht Köln Bonn in der Lage ohne Beweisaufnahme ein Urteil gegen die Sparkasse zu fällen. Voraussetzung ist eine fehlende Konvexität zum Grundgeschäft. Dh. bei einem Zinsswap zum Beispiel die nicht übereinstimmende Summe von Darlehen und Swapbetrag. Sofern man ein Euro Darlehen hat und einen Zinswährungsswap, ist die Konvexität nie gegeben.

 

Aber selbst wenn ein konnexes Grundgeschäft vorliegt, kann der Kunden den Rechtsstreit gewinnen. In diesem Fall kommt es auf den beweis der vorsätzlichen Falschberatung an. Hierzu gibt es viele weitere Ansatzpunkte außer dem anfänglichen negativen Marktwert. Beispielsweise haben sowohl der einfache Zinsswap, als auch der Zinswährungsswap ein unendliches Verlustrisiko, auf dass in fast keinen der Fälle hingewiesen worden ist.

 

"Derzeit bestehen weiterhin sehr gute Erfolgsaussichten einen Swapfall vor deutschen Gerichten zu gewinnen. Mann muss die Fälle ins kleinste Detail aufarbeiten und dann die verschiedenen Ansatzpunkte angreifen." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

"Aufpassen sollte man besonders im Bereich der Verjährung. So verjähren in diesem Jahr alle Ansprüche aus Swapgeschäften des Jahres 2005." so Leipold weiter. Rechtsanwalt Leipold hat sich als Swapexperte auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapschäden seit 2007 spezialisiert und vertritt bereits erfolgreich zahlreiche Privat- und Geschäftskunden. Außerdem hat er schon zahlreiche Kommunen beraten, um ihre Schäden ersetzt zu erhalten.

Betroffenen Swapkunden kann daher nur empfohlen werden, ihre Unterlagen prüfen zu lassen und ihre Ansprüche geltend zu machen. Keinesfalls sollten weitere Zahlungen auf die Swaps geleistet werden.