Abgasaffäre – Entschädigung für deutsche Verbraucher?

Abgasaffäre – Entschädigung für deutsche Verbraucher?
14.07.2016273 Mal gelesen
Die Abgasaffäre hat ihre Spuren hinterlassen. Deutsche Verbraucher haben Schäden erlitten, für der VW Konzern einzustehen hat. Werdermann | von Rüden bietet allen potentiell Geschädigten eine kostenlose Erstberatung!

Abgasaffäre – Entschädigung für deutsche Verbraucher?

Die Abgasaffäre bleibt hochaktuell, auch nach knapp einem Jahr seit Beginn. Inzwischen sind die meisten Details offenbart, fraglich bleibt allerdings, wer die Hauptverantwortung für den Betrug an rund 11 Millionen Käufern weltweit trägt. Dazu ist vor allem in Deutschland unklar, ob und wie deutsche Geschädigte, ob Käufer oder Aktionäre, entschädigt werden.

 

Bislang hat sich der VW-Konzern lediglich um eine Lösung in den Vereinigten Staaten bemüht. Aller Voraussicht nach wird der zuständige Richter in wenigen Tagen einer Einigung zwischen VW und der Klägerseite zustimmen. Damit müsste VW etwa 15 Milliarden US-Dollar zur Wiedergutmachung fließen lassen. Der Großteil davon steht amerikanischen Käufern von manipulierten Fahrzeugen zu. Bis zu 10.000 Dollar Entschädigung kann ein einzelner Kunde erhalten. Weiterhin sieht die Einigung vor, dass VW Nachzahlungen an US-Behörden vornimmt und in einen Fonds zum Umweltschutz spendet. Die Abgasaffäre könnte dadurch in den USA weitgehend bewältigt sein, das Ansehen größtenteils wiederhergestellt.

 

Vorstand schließt flächendeckende Lösung für Deutschland in Abgasaffäre aus

Nicht so in Deutschland. Der VW-Vorstand hat von Anfang an eine flächendeckende Lösung, wie sie in den USA gefunden wurde, ausgeschlossen. Und die Führungsriege um Konzernchef Müller bleibt sich treu. Auch nach Protesten und scharfer Kritik von Verbraucherschutzverbänden und renommierten Anwaltskanzleien verweigert der Konzern eine einheitliche Entschädigung.

 

Zur großen Verärgerung der tausenden getäuschten Verbraucher. Schließlich besteht kein Unterschied zwischen den Geschädigten in den USA und denen in Deutschland, beziehungsweise dem Rest der Welt. Die Manager aus der Konzernspitze verweisen darauf, dass das Rechtssystem in Deutschland keine vergleichbaren Sammelklagen kenne und die Rechtsalge überdies kein Rückgaberecht, beziehungsweise keine angemessene Entschädigung für alle vorsehe.

 

Rechtsweg steht in Abgasaffäre offen – Großkunde klagt

Damit sollte man sich aber nicht zufrieden geben. Ein Großkunde von VW, die Firma Deutsche See, bereitet eine Millionenklage vor. Verschärfend spielt in diese Causa hinein, dass Deutsche See mit dem Volkswagen Konzern einen Vertrag über Nachhaltigkeit und Umweltschutz abgeschlossen hatte. Im Zuge des VW-Abgasskandals fühlt sich Deutsche See deswegen doppelt hintergangen.

 

Diese Einstellung könnten viele Verbraucher vertreten. In der Abgasaffäre steht der Rechtsweg prinzipiell allen Geschädigten offen. Und geschädigt sind nicht nur die Käufer von manipulierten (und somit nach deutschem Kaufrecht mangelhaften) Autos.

 

Käufer und Aktionäre haben Ansprüche gegen VW

Auch Aktionäre könnten VW verklagen. Nach Bekanntwerden der Manipulationen ist der Aktienkurs von VW drastisch abgestürzt. Der Absatz in 2016 ist auf einem Rekordtief, das Ansehen des Konzerns weltweit nachhaltig beschädigt. Jeder Aktionär hat Geld verloren, 2016 wird vermutlich keine Dividende ausgezahlt, wie auf der Hauptversammlung im Juni bekanntgegeben wurde.

 

Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den gesamten Vorstand des Autoherstellers, der Vorwurf: Marktmanipulation. Es wird geprüft, ob die Führungsetage des Konzerns die Anleger vor drohenden Verlusten hätte warnen müssen – wie es eigentlich üblich ist. Das Ergebnis der Ermittlungen bleibt abzuwarten.

 

Ansprüche mit Werdermann | von Rüden durchsetzen!

Fakt ist, dass keine „automatische“ Entschädigung für deutsche Verbraucher erfolgen wird. Geschädigte müssen ihre Rechte selbstständig durchsetzen, die Ansprüche gegen den VW Konzern bestehen. Käufer und Aktionäre haben ersatzfähige Schäden erlitten, für die der Volkswagen zur Verantwortung gezogen werden muss. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden bietet allen potentiell Geschädigten eine kostenlose Erstberatung an. Unsere Anwälte beraten Sie professionell und geben Ihnen eine umfassende Einschätzung von Rechtsalge und Aussichten.

 

Weitere Informationen unter: https://www.vw-abgas-schaden.de

 

Nehmen Sie unsere kostenlose Erstberatung in Anspruch und lassen sich individuell beraten. Senden Sie uns Ihr Anliegen unkompliziert per E-Mail ([email protected]), per Fax unter 030 – 200 590 77 11 oder per Post zu. Sie können uns auch jederzeit telefonisch kontaktieren.