Abgasaffäre - Entschädigung für VW Kunden in Deutschland?

Abgasaffäre - Entschädigung für VW Kunden in Deutschland?
11.07.2016297 Mal gelesen
Geschädigte in der Abgasaffäre haben durchsetzbare Ansprüche. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden bietet eine kostenlose Erstberatung und vollumfängliche Informationen zum VW-Abgasskandal.

Abgasaffäre – Entschädigung für VW Kunden in Deutschland?

Fast ein Jahr ist es her, dass der Abgasskandal bekannt geworden ist. In den letzten Wochen geriet VW im Zuge der Bewältigung dieser Krise vermehrt in die Schlagzeilen deutscher Printmedien. Grund dafür ist mit Sicherheit der Vergleichsschluss in den USA. VW muss für die Entschädigung von US-Käufern manipulierter Fahrzeuge und US-Behörden einen Betrag von rund 15 Milliarden US-Dollar zahlen. In wenigen Tagen muss der zuständige Richter in San Francisco die Einigung noch gegenzeichnen, allerdings wird gemeinhin davon ausgegangen, dass der Vergleich in dieser Form geschlossen werden kann.

 

Damit hätten die etwa 500.000 amerikanischen, vom Abgasskandal betroffenen Käufer das Recht, bis zu 10.000 Dollar Entschädigung einzufordern. VW hat in den USA damit den Großteil der Abgasaffäre bewältigt. Fraglich bleibt aber nach wie vor, ob auch in Deutschland ein Äquivalent gefunden wird, also ob VW den Geschädigten des Abgasskandals flächendeckend eine Wiedergutmachung anbietet.

 

VW Konzernspitze lehnt einheitliche Regelung in Abgasaffäre ab

Das wird nach wie vor seitens des Vorstandsvorsitzenden Müller abgelehnt. In Deutschland gelte ein anderes Rechtssystem, Sammelklagen wie in den USA seien nicht zulässig und deswegen werde VW seine Kunden auch nicht einheitlich entschädigen – wenn es überhaupt zu einer Entschädigung kommen sollte. Die Ungleichbehandlung von europäischen VW Kunden im Vergleich zu den amerikanischen wird derweil von Verbraucherschutzverbänden und einigen Anwaltskanzleien heftig kritisiert.

 

Denn der erlittene Schaden der getäuschten Käufer ist der gleiche. Durch die Manipulationen haben die jeweiligen Fahrzeuge an Wert verloren, das Einschleusen der Software zwecks Beschönigung der Abgaswerte ist nicht bloß eine betrügerische Täuschung. Vielmehr entsprechen die PKW in ihrer Beschaffenheit nicht den Fahrzeugen, die die Kunden dem Volkswagen Konzern abkaufen wollten, sie sind mangelhaft nach deutschem Kaufrecht.

 

Käufer und Aktionäre haben Ansprüche gegen VW

Doch nicht nur Käufer haben Schäden erlitten. Auch Aktionäre sind Geschädigte in der Abgasaffäre. Kurz nachdem vergangenen Spätsommer US-Behörden die Manipulationen aufdeckten, stürzte die VW Aktie ab. Im ersten Quartal 2016 sank der Absatz auf ein Rekordtief, das Ansehen des Autoherstellers ist weltweit schwer beschädigt. Zum Leid der Anteilseigner. Auf der Hauptversammlung in diesem Jahr gab die Konzernspitze bekannt, dass die Dividende verschwindend gering ist; es wurde sogar erwägt, keine Auszahlung an die Aktionäre vorzunehmen.

 

Kürzlich hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig nun ein Ermittlungsverfahren gegen den gesamten VW Vorstand aus 2015 eingeleitet. Verdächtigt werden die Vorstandsmitglieder der Marktmanipulation. Die Ermittlungen sollen ergeben, wann die Führungsriege von Volkswagen vom Abgasskandal gewusst hat und wann die eigenen Aktionäre vor drohenden Abstürzen hätten gewarnt werden müssen.

 

Sowohl Käufer, als auch Aktionäre haben Ansprüche gegen VW, die durchgesetzt werden sollten. Der Rechtsweg ist offen und kann beschritten werden. Einige Gerichte urteilten bereits im Sinne der Geschädigten und weitere Urteile werden folgen. Einzeln muss ein jeder Geschädigter seine Rechte durchsetzen, VW wird nicht nachgeben und eine einheitliche Wiedergutmachung anbieten. Keinesfalls sollte man sich mit bloßen Entschuldigungen zufrieden stellen.

 

Die Abgasaffäre hat Schäden verursacht, für die der VW Konzern zur Verantwortung gezogen werden muss!

 

Mit Werdermann | von Rüden Ansprüche durchsetzen!

Die Kanzlei Werdermann | von Rüden hat die Homepage VW-Abgas-Schaden eingerichtet, um Geschädigte und Interessierte mit Neuigkeiten und Einschätzungen auf dem Laufenden zu halten.

 

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