Orti Group Beheer GmbH Berlin - Anlegerbetrug oder seriöse Anlage?

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02.05.202116 Mal gelesen
Derzeit melden sich Anleger die bei der Orti Group Beheer GmbH Geld eingezahlt haben und nunmehr keinen Kontakt mehr bekommen. Schnelles Handeln ist geboten.

"Wirklich gute Konditionen bekommt man nur noch über Kontakte, willkommen bei der Orti Group!" mit diesem Slogan wirbt die Firma für die Vermögensverwaltung über eine Berliner Adresse. Zahlreche Kunden, welche nunmehr Mandanten der Rechtsanwaltskanzlei Leipold sind, haben aufgrund des sehr serös gestalteten Internetauftritts hohe Beträge an die Orti Group Beheer GmbH in Berlin überwiesen.

 

Immer auf ein Konto in Irland. Die Muttergesellschaft sitzt in den Niederlanden.

 

Zahlreiche Kunden haben beispielsweise Aktien der Frima Klarna SE oder Check24 zeichnen wollen und sind von einem guten Investment ausgegangen. Die IPO wurde aber bisher immer wieder angeblich verschoben. Zuletzt hätte der Börsengang am 06.04.2021 stattfinden sollen.

 

Die zuvor sehr kontaktfreudigen Mitarbeiter der Orti Group Beheer GmbH in Berlin, sind seit der letzten Verschiebung nicht mehr zu erreichen. Anfragen der Kunden auf Einbuchung der Aktien oder Rückzahlung der eingezahlten Anlegergelder bleiben unbeantwortet.

 

Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte es sich hier um einen groß angelegten Anlegerskandal handeln. In Österreich hat die FMA bereits am 19.03.2021 wie folgt veröffentlicht.

 

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19. März 2021 | Kategorien: 

Achtung! Die FMA warnt vor dem Abschluss von Geschäften mit:

Orti Group Beheer GmbH (B.V.)

Mit angeblichem Sitz in

Potsdamer Platz, 10785 Berlin, Deutschland

Plesmanstraat, 3905KZ Veenendaal

www.orti-group.com

info@orti-group.com

Dieser Anbieter hat keine Berechtigung, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher die Teilnahme an der Emission Dritter eines oder mehrerer der in § 1 Abs 1 Z 7 lit. b bis f Bankwesengesetz genannten Instrumente und die diesbezüglichen Dienstleistungen nicht gestattet.

Diese Veröffentlichung basiert auf § 4 Abs 7 Bankwesengesetz und erfolgte am 19.03.2021 auch im Amtsblatt zur Wiener Zeitung."

 

Nach derzeitigen Kenntnisstand dürfte auch keine Genehmigung in Deutschland durch die BaFin vorliegen. Im Ergebnis heißt dies, dass für die Anleger das Geld verloren sein dürfte, wenn sie jetzt nicht schnell handeln.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold hat nunmehr die Gesellschaft aufgefordert, kurzfristig die Gelder seiner Mandanten zurück zu zahlen. Sollte die Frist die nächsten Tage ohne Ergebnis auslaufen, wird die Kanzlei umgehend weitere rechtliche Schritte einleiten.

 

Betroffene Anleger sollten daher unbedingt schnell handeln. Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold ist seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Anleger spezialisiert. Die Kanzlei sitzt in Hamburg und Bayern und ist bundesweit tätig. Betroffene Anleger können jederzeit ihre Unterlagen für eine kostenlose Erstprüfung mailen. Sollte eine Rechtsschutz vorhanden sein, wird die Kanzlei kostenlos um Deckung anfragen.