Klage gegen Sparkasse Aschaffenburg wegen gekündigter Sparverträge

Fraspa
05.02.202098 Mal gelesen
Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold hat die erste Klage gegen die Sparkasse Aschaffenburg wegen einem gekündigten S Prämiensparvertrag flexibel eingereicht.

Immer mehr gekündigte Kunden mit S Prämiensparverträgen flexibel melden sich bei der Rechtsanwaltskanzlei Leipold. Zwischenzeitlich hat die Kanzlei auch die erste Klage beim Landgericht Aschaffenburg gegen die Sparkasse Aschaffenburg Alzenau eingereicht. Von anderen Klagen in deutschalnd wurde bereits durch die KAnzlei berichtet.

Auch die Sparkasse in Aschaffenburg Alzenau hat  Kunden mit S Prämiensparverträgen flexibel im Januar 2020 gekündigt. Auch in diesem Fall zu Unrecht wie Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold meint.

 

"Heute haben wir bereits die erste Klage beim Landgericht Aschaffenburg gegen die Sparkasse Aschaffenburg Alzenau eingereicht. Vorausgegangen sind bereits Klagen gegen die Stadtsparkasse München. Kreissparkasse Fürstenfeldbruck und anderen. Zum einen wurde im Finanzstatus eine Fälligkeit nach 99 Jahren angegeben, zum anderen liegt aber auch kein sachlicher Grund für die Kündigung vor. Die Sparkasse wirbt damit, dass sie im Jahr 2018 mehrere Mio. Euro Gewinn gemacht hat.  Da kann man nicht Verträge kündigen, mit dem Argument "Wirtschaftlichkeit"." so Rechtsanwalt Leipold.

 

Die Sparkasse beruft sich bei den Kündigungen auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus Mai 2019, bei dem der Senat eine Kündigung von Sparverträgen als Rechtens angesehen hat. Dabei handelte es sich aber um einen Einzelfall.

 

Im Übrigen hat im November 2019 das OLG Dresden in einem anderen Fall die Kündigungen für rechtswidrig gehalten und der Sparkasse die Kündigungen untersagt. Dabei ging es um die gleichen Verträge, wie jetzt beispielsweise bei der Stadt - und Kreissparkasse Erlangen Neustadt.

 

In den meisten anderen Fällen sind die Kündigungen rechtswidrig. Hinzu kommt, dass in den Verträgen oft die Zinsen falsch berechnet worden sind und die Kunden auch daraus oft mehrere tausend Euro Nachfordern können. Im Durchschnitt geht es für die Kunden um Beträge von ca. 35.000,00 bis über 100.000,00 Euro.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold hat zur Unterstützung betroffener Sparkassenkunden daher eine Informationsseite unter www.praemiensparvertrag.de eingerichtet. Auf diesem Portal können sich betroffene Sparkassenkunden informieren, was zu tun ist. Darüber hinaus bietet Rechtsanwalt Leipold die außergerichtliche Bearbeitung zum Festpreis an.

 

Betroffenen Kunden wird empfohlen, die Kündigungen nicht einfach hinzunehmen und rechtlich prüfen zu lassen.