Börsebius Investmentklub Zentral, aktuelle Rechtslage und Hilfe

anwalt24 Fachartikel
04.09.201931 Mal gelesen
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Börsebius Investmentklub Zentral, kostenfreie Erstinformation über Rechtslage

 

Bundesweit vertritt Rechtsanwalt Eser bereits zahlreiche Anleger die sich an dem Börsebius Investmentklub Zentral i.L. beteiligt haben.

Insoweit wurden und werden Schadensersatzansprüche vor allem wegen Prospektfehler geltend gemacht.

Nach Prüfung zahlreicher, komplexer und umfangreicher Unterlagen konnte Rechtsanwalt Eser feststellen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, da die Höchstverjährungsfrist (tagegenau zehn Jahre) in den allermeisten Fällen droht demnächst abzulaufen.

Absolute Verjährungsfrist 10 Jahre Tage genau ab Beitritt

Maßgeblich ist hierbei bei den Mitgliedern die im Jahre 2009 oder 2010 neu hinzugetreten sind, das Datum des Beitritts, bei den Mitgliedern aus den früheren lokalen Vereinen, der  Übergang in den Zentralclub.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser können im Einzelfall durchaus Ansprüche auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung und Prospekthaftung bestehen.

Musterverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln

Zwischenzeitlich sind im Klageregister des Bundesanzeigers verschiedene Musterverfahrensanträge veröffentlicht worden.

Die 22. Zivilkammer des Landgerichts Köln hat unter anderem am 15.07.2019 die gerügten Prospektfehler dem Oberlandesgericht Köln zum Zwecke der Herbeiführung eines Musterentscheids nach § 6 Abs.1 KapMuG vorgelegt:

Hierbei sind die Ziele des Verfahrens, das gerichtlich festgestellt wird, dass der Verkaufsprospekt  "Erster Privater Investmentclub BÖRSEBIUS ZENTRAL (GbR)" in der Fassung vom 04.01.2008 in wesentlichen Angaben unrichtig, irreführend und/oder unvollständig ist, da der Verkaufsprospekt - jeweils und/oder -
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nicht auf das Risiko der fehlenden Handlungsfähigkeit und/oder der Abwicklung der Gesellschaft hinweist,
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das Risiko der Nachhaftung unrichtig darstellt,
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nicht auf das Blindpool-Risiko hinweist,
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nicht auf das Risiko der Rücknahmeaussetzung hinweist,
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nicht hinreichend über die kapitalmäßigen und personellen Verflechtungen informiert.
      

Schadenersatzansprüche prüfen und zunächst außergerichtlich geltend machen lassen

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser sollten Anleger möglicherweise bestehende Schadensersatzansprüche aufgrund von Falschberatung und Prospekthaftung von einem spezialisierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen lassen.

Es bietet sich zunächst eine außergerichtliche Vertretung an. Es ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dass mit der Gegenseite eventuell eine außergerichtliche Lösung gefunden wird.

Im Falle eines Beratungsfehlers wird die Kapitalanlage zu 100 % rückabgewickelt werden. Dadurch müssen die Anlieger nicht bis zum Laufzeitende abwarten und vermeiden dadurch auch das Problem der Verjährung.

Fragebogen und kostenlose Erstberatung

Für Gesellschafter die weitere Informationen oder eine Deckungsschutzanfrage bei Ihrer Versicherung wünschen sollten, besteht die Möglichkeit über unsere Homepage www.eser-law.de mit uns in Kontakt zu treten.

Wir koordinieren sodann die weiteren Maßnahmen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereines.

Darüber hinaus lehrte er mehrere Jahre im Fachbereich Finanzdienstleistungen als nebenberuflicher Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin(Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.