Anlegern der VIP Medienfonds droht Verjährung

26.09.2008458 Mal gelesen
Anleger der VIP Medienfonds wurden mit den Versprechen von erheblichen Steuersparmöglichkeiten und einem Kapitalschutz - garantiert durch Bürgschaften deutscher Großbanken - zum Abschluss einer entsprechenden Beitrittserklärung geködert.
Durch die „Kapitalgarantien“ wäre ein Totalverlust ausgeschlossen, hieß es oft in den entsprechenden Beratungsgesprächen.
 
Das Ergebnis der erneuten Prüfung der Finanzbehörden ergab darüber hinaus, dass die Verluste für VIP 2 - Produktionen teils im falschen Jahr geltend gemacht wurden. Zum Teil wird die Herstellereigenschaft des Fonds angezweifelt. Hintergrund der Untersuchungen waren die Strafverfahren gegen die ehemaligen VIP-Geschäftsführer. Es besteht laut Finanzbehörden der Verdacht auf Steuerhinterziehung zugunsten Dritter. Das Finanzamt München vertritt die Auffassung, dass die damaligen Geschäftsführer der Komplementärgesellschaft gegenüber den Finanzbehörden vorsätzlich unrichtige Angaben gemacht bzw. diese pflichtwidrig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis gelassen haben. Von besonderer Bedeutung ist die steuerliche Anerkennung der Produktionskosten als Betriebsausgaben.
 
Auch die gegebenen Garantien bestehen nicht gegenüber den einzelnen Anlegern, sondern nur gegenüber den Fondsgesellschaften. Die vermeintliche Sicherheit der erbrachten Einlage wird somit nicht gegenüber dem einzelnen Beteiligten gewährleistet; das steht im krassen Widerspruch zu den Angaben gegenüber vielen Anlegern.
 
Anleger, die noch nichts unternommen haben, sollten die Möglichkeiten des Schadenersatzes noch in diesem Jahr durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen - es droht die Verjährung. Ansprüche wegen Falschberatung durch Banken, deren Mitarbeiter oder andere Berater sind bis spätestens 31. Dezember 2008 geltend zu machen.
 
Sie haben Fragen zu Ihrer Beteiligung und wollen Ihre Ansprüche prüfen lassen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

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Rechtsanwalt Michael A. Leipold

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