SEB Optimix Substanz: Wann steht den Anleger Schadensersatz zu?

SEB Optimix Substanz: Wann steht den Anleger Schadensersatz zu?
04.01.2013318 Mal gelesen
Der Fonds SEB Optimix Substanz wurde nach einer monatelangen Schließung aufgelöst. Wann können Anleger des Fonds Schadensersatzansprüche geltend machen?

Am Ende hieß es „Rien ne va plus.“ Nicht geht mehr. Nach einer monatelangen Schließung wurde der Fonds SEB Optimix Substanz (WKN: 645148 / ISIN: LU0151339883) aufgelöst. Das Management begründete seine Entscheidung mit der Krise der offenen Immobilienfonds und Immobilien-Dachfonds, wegen derer eine nachhaltige Aufnahme der Anteilsrücknahme des SEB Optimix Substanz nicht gewährleistet werden könne. Offene Immobilienfonds stellten die Mehrheit der Investitionsziele des SEB Optimix Substanz dar. In den vergangenen Monaten waren eine große Zahl von offenen Immobilienfonds aufgelöst worden.

 

Die Abwicklung der beiden Fonds SEB Optimix Substanz und SEB Optimix Ertrag soll bis zum 31.12.2017 andauern, da sie von der Liquidation der Zielfonds beeinflusst wird. Die Erlöse, die die beiden Fonds aus der Abwicklung der Zielfonds erhalten, soll an die Anleger nach Abzug der Kosten ausgezahlt werden. Wann die erste Auszahlung ansteht und in welchen Intervallen die weiteren Auszahlungen stattfinden werden, ist noch nicht bekannt gegeben.

 

Nach monatelanger Schließung werden SEB Optimix Substanz und SEB Optimix Ertrag aufgelöst

 

Der jetzigen Auflösung ging eine monatelange Schließung sowohl des SEB Optimix Substanz als auch des SEB Optimix Ertrag voraus. Am 27.02.2012 wurde die Aussetzung der Anteilsrücknahme notwendig, da die Fonds über weniger als 5 % flüssige Mittel verfügten. Anleger, die sich von ihren Anteilen an dem Fonds SEB Optimix Ertrag oder SEB Optimix Substanz jetzt trennen wollen, können diese nur noch an der Börse verkaufen.

 

Alternativ können Anleger des offenen Immobilienfonds auch ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen lassen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüft, wie erfolgreich Anleger auf Schadensersatz klagen können. Schadensersatzansprüche ergeben sich beispielsweise dann, wenn die Anleger vor der Investition in den SEB Optimix Substanz oder SEB Optimix Ertrag nicht ordnungsgemäß beraten wurden (Ansprüche wegen falscher Anlageberatung). Teil einer ordnungsgemäßen Anlageberatung ist die Aufklärung über Risiken wie die Aussetzung der Anteilsrücknahme oder die Auflösung eines Fonds. Auch musste den Anlegern rechtzeitig ein vollständiger Verkaufsprospekt angeboten werden.

 

Anleger, die in den SEB Optimix Ertrag investierten und sich nun nicht auf die langwierige Abwicklung des Fonds einlassen möchten, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät bereits Anleger, die in die SEB Optimix-Teilfonds investierten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite SEB Optimix Substanz

 

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