Sarasin Kunden verärgert über Empfehlungen von Unternehmensanleihen

24.12.2012837 Mal gelesen
Drohen Anlageempfehlungen in Unternehmensanleihen der Firmen Windreich und Sic-Processing durch Sarasin Berater ein Flop zu werden?

Verärgerte Sarasin Kunden lassen mögliche Ansprüche wegen Falschberatung durch Rechtsanwälte prüfen. Hintergrund sind die Empfehlungen Unternehmensanleihen der Firmen Windreich und Sic-Processing zu erwerben.

Beide Firmen haben zwischenzeitlich erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. So musste die Sic-Processing bereits beim Amtsgericht einen Antrag auf „Einleitung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung“ stellen und steht möglicherweise kurz vor dem aus, was für die Sarasin Kunden gleich dem Totalverlust ihres eingesetzten Geldes bedeutet.

Bei dem Investment in die Firma Windreich sieht es nicht viel besser aus. Derzeit sind bereits ca. 50 Prozent des Nominalbetrags verloren.

Bedenklich im Rahmen der Beratung durch die Bank Sarasin ist die Behauptung des Handelsblatts, dass die Bank zunächst einen 70 Millionen Kredit an die Firma Windreich vergeben hat und anschließend die Unternehmensanleihe der Firma als tolles Investment ihren Kunden angepriesen hat.

Hier könnte bereits eine Falschberatung und ein Interessenkonflikt vorliegen, sofern die Bank ihre Kunden nicht über diese Verknüpfung informiert hat.

Im Falle einer Falschberatung, müsste das Bankhaus Sarasin die Anleihen zurück nehmen und damit den bisherigen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe in ihre Bücher übernehmen.

Betroffenen Bankkunden der Bank Sarasin wird daher empfohlen, ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen.