Schrottimmobilien: Bundesfinanzhof entscheidet zugunsten Betroffener

Schrottimmobilien: Bundesfinanzhof entscheidet zugunsten Betroffener
31.10.2012467 Mal gelesen
Opfer von Schrottimmobilien erhalten Rückendeckung

Auch wenn es für die die Opfer von Schrottimmobilien kein wirklicher Trost ist, können Betroffene Anleger nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom 20. Juni 2012 (Aktenzeichen IX R 67/10) die auf das Restdarlehn zu zahlenden Zinsen nach dem verlustbringenden Verkauf der Immobilie steuerlich geltend machen.

In der Entscheidung lag dem Bundesfinanzhof der Fall vor, in dem der Kläger ein Wohngebäude erworben hatte, und mit diesem Erträge aus Vermietung und Verpachtung erzielte. Später wurde das Gebäude mit Verlust veräußert, wobei der erzielte Erlös die Darlehensverbindlichkeit nicht vollumfänglich ablösen konnte. Für den Kläger fielen somit weiterhin Zinsen für den ursprünglich aufgenommenen Kredit an. Diese Zinsen versuchte der Kläger im Rahmen seiner Einkommenssteuererklärung als Werbungskosten gelten zu machen. Das zuständige Finanzamt lehnte dies ab. Der Bundesfinanzhof sah dies anders und entschied zugunsten des Klägers.

Im Ergebnis bedeute die Entscheidung  für betroffene Schrottimmobilienbesitzer eine, wenn auch nur kleine, finanzielle Erleichterung.

Handlungsmöglichkeiten für Opfer von Schrottimmobilien
Prinzipiell ist die Auswahl der Handlungsmöglichkeiten abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Ansatzpunkte für eine Rückabwicklung des Immobilienerwerbs liefert eine mögliche Falschberatung in Bezug auf die mit dieser Investition verbundenen Risiken. In diesem Zusammenhang muss der Verkäufer einer Immobilie, die für Anlagezwecke bestimmt ist, den Erwerber umfassend zu den mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken hinweisen. Wird diese Aufklärungspflicht nicht beachtet, kann der Verkäufer sich gegenüber dem Kunden schadensersatzpflichtig machen.

So wurden in einigen uns bekannten Fällen Immobilien an Kunden verkauft, die bereits die ersten Kreditraten nur mit Mühen und Not aufbringen konnten. Für Betroffene bleibt oftmals nichts anderes übrig, als der Weg in die Verbraucherinsolvenz.

Wir empfehlen betroffenen Immobilienbesitzern, nun zu handeln. Die IVA Rechtsanwalts AG ist eine auf Anlegerschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die bundesweit geschädigte Kapitalanleger vertritt. Aufgrund unserer konsequenten Spezialisierung auf das Banken- und Kapitalanlagerecht bieten wir Anlegerschutz auf höchstem Niveau. Wir prüfen in einer persönlichen Beratung, ob mögliche Schadensersatzansprüche auch tatsächlich bestehen und diese mit Erfolg durchgesetzt werden können.

Für weitere Informationen oder Fragen rund um das Thema Schrottimmobilien stehen wir Ihnen auf www.anlegerschutz.ag\Schrottimmobilien gerne zur Verfügung.

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