MPC Santa P Schiffe – Schiffsfonds in Schieflage – Hilfe für betroffene Anleger

MPC Santa P Schiffe – Schiffsfonds in Schieflage – Hilfe für betroffene Anleger
23.07.2012444 Mal gelesen
Kein Land in Sicht. Die Misere des Schiffsfonds MPC Santa P Schiffe geht weiter. Müssen die Anleger erneut finanziell einspringen? Welche Alternativen gibt es für die Anleger des Fonds?

Beim Schiffsfonds MPC Santa P Schiffe stehen die Zeichen auf Sturm. Die Einnahmen der 6 Schiffe MS Santa Paola, MS Santa Patricia, MS Santa Phillipa, MS Santa Priscilla, MS Santa Regina und MS Santa Regula sind gering. Mitten in der Schifffahrtskrise liefen im ersten Halbjahr 2012 die Charterverträge bei der Hälfte der Schiffe des MPC Santa P Schiffe aus. Das Fondstelegramm berichtet, dass die im ersten Quartal 2012 erzielten Charterraten deutlich unter den Prognosen lagen. Um bis zu 70 % wurden die erwarteten und benötigten Einnahmen verfehlt. Und die Ertragslage wird sich nach Aussagen der Offen Reederei auch nicht wesentlich verbessern in den kommenden Monaten.

 

Anleger müssen über Zukunft des Schiffsfonds entscheiden

 

Aufgrund der misslichen Finanzlage benötigt der Schiffsfonds MPC Santa P Schiffe die finanzielle Unterstützung der Anleger. In den kommenden Wochen sollen die Anleger des Schiffsfonds über ein Sanierungskonzept abstimmen, um den Fonds zu retten. Für die Anleger des Schiffsfonds wird dies zu einer schwierigen Entscheidung. Denn sie in einer Zeit entscheiden, in der Schifffahrtskrise ungeahnte Ausmaße annimmt und beinahe täglich neue Sanierungsfälle, Insolvenzen und ähnliche bekannt wird. Bereits über 100 Schiffsfonds wurden allein in den letzten 12 Monaten zu Opfern der Schifffahrtskrise. Und die Krise intensiviert sich im Sommer 2012 in ungeahntem Ausmaß.

 

Anleger des MPC Santa P Schiffe, die sich angesichts der aktuellen Entwicklung der Schifffahrt um ihr investiertes Geld sorgen, können sich an eine Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Im Rahmen einer Überprüfung der Schiffsbeteiligung kann geklärt werden, welche Optionen den Anlegern offen stehen. Ein Ansatzpunkt ist zum Beispiel die Überprüfung der Anlageberatung. So kann geklärt werden, ob bei der Beratung Fehler passierten.

 

Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. Den Zielschiffsfonds des MPC Santa P Schiffe wohnt wie jedem Unternehmen das Risiko einer Insolvenz inne – wie die Anleger bereits letztes Jahr, als die Insolvenz dreier Zielfonds bedrohlich nahe rückte, erfahren mussten. Dieses Risiko bedeutet, dass auf Ebene des Dachschiffsfonds MPC Santa P Schiffe ein Totalverlustrisiko besteht, was dem Konzept einer sicheren Geldanlage widerspricht. Auch ist der Emissionsprospekt zu überprüfen, insbesondere die Vertriebskosten. Bei Schiffsfonds kassierten Banken oder Anlageberater oft erhebliche Vermittlungsprovisionen, von denen die Anleger nichts ahnten.

 

Hilfe für Anleger

 

Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken oder Anlageberater verletzt, bestehen für die Anleger des MPC Santa P Schiffe gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Dachschiffsfonds trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Da die Zukunft des MPC Santa P Schiffe mitten in der sich intensivierenden Schifffahrtskrise ungewiss ist, sollten dessen Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger des MPC Schiffsfonds können so ihre individuellen Chancen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können, klären lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite MPC Schiffsfonds

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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