Wirecard AG - Anleger haben Möglichkeit des Schadensersatz

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26.06.20201224 Mal gelesen
Die letzte Woche war für die Anleger bei der Wirecard AG ein schlechter Traum.

Die letzte Woche war für die Anleger bei der Wirecard AG ein schlechter Traum. Ihr Investment hat sich praktisch über Nacht in Luft aufgelöst und fand seine Spitze im gestrigen Insolvenzantrag der Wirecard AG beim AG München.

Was bedeutet dies für die Anleger der Wirecard AG die in deren Aktien, Anleihen und Derivaten Geld angelegt haben?

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold mit Standorten in Hamburg und Bayern erklärt wie folgt: " Ein Anspruch auf Schadensersatz gegen die Gesellschaft besteht weiter fort, auch wenn in der Insolvenz diese Forderungen hinten anstehen müssen."

"Wir haben derzeit Anzeichen dafür, dass aber werthaltige Ansprüche gegen die Wirtschaftsprüfer EY und möglicherweise sogar die BaFin bestehen könnten. Bei letzterer hat sogar der oberste Chef erhebliche Fehler eingeräumt." so Leipold weiter.

Die Wirtschaftsprüfer haben anscheinend über mehrere Jahre falsche Jahresabschlüsse testiert. Anlegern wurden dadurch Informationen vorenthalten, in dessen Kenntnis sie das Investment nicht getätigt hätten.

Ansprüche auf Schadensersatz können sich  daher für alle Anleger ergeben die zwischen dem 24.02.2016 und dem 18.06.2020 Wertpapiere gehandelt haben.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold, hat sich seit 17 Jahren auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen bei gescheiterten Geldanlagen spezialisiert. Die Kanzlei prüft kostenlos die Erfolgsaussichten bei jedem einzelnen Interessenten. Sollte eine Rechtsschutzversicherung vorhanden sein, gehört die kostenlose Deckungsanfrage zum Service der Kanzlei. Für alle geschädigten Anleger ohne Rechtsschutz, gibt es Pauschalangebote.