Falk Fonds 54: Sonderopfer oder Insolvenz oder doch eine bessere Alternative?

16.11.20091609 Mal gelesen
Berlin, den 16.11.2009: Mit dem Falk-Fonds 54 droht einem weiteren Falk-Fonds die Pleite. Ein Schreiben der Fondsverwaltung fordert die Gesellschafter zur Zahlung eines Sonderopfers auf, ansonsten drohe der Gesellschaft die Insolvenz und den Gesellschaftern die Haftung. Doch für viele Anleger des Falk-Fonds 54 gibt es eine bessere Alternative. Gansel Rechtsanwälte zeigt Ihnen einen Ausweg.  
Die Situation
Die Gesellschafter des Falk-Fonds 54 ("Fondsbeteiligungsgesellschaft 54 Falk Hotel-, Einkaufs- und Dienstleistungs-Zentrum Objekt Henningsdorf KG") wurden mit Schreiben vom 11.09.2009 von der Fondsverwaltung aufgefordert, ein Sonderopfer in Höhe von 12,25 % bzw. 14,7 % ihrer Einlagesumme zu zahlen. Andernfalls drohe der Gesellschaft das Insolvenzverfahren und den Gesellschaftern das Wiederaufleben ihrer Kommanditistenhaftung  (§§ 171 Abs. 1, 172 Abs. 4 HGB). Sollte von den Anlegern bis zum 30.11.2009 kein Sonderopfer von mindestens € 1.862.110 erbracht werden, droht die Insolvenz der Falk-Fondsgesellschaft 54 und die direkte Inanspruchnahme der Gesellschafter, wie bereits in den Fällen der Falk-Fonds 59, 68 und 71 geschehen.
 
Die Gefahr
Es ist kaum zu erwarten, dass das gewünschte Sonderopfer von allen Anlegern gezahlt werden wird, so dass die Einleitung eines Insolvenzverfahrens über kurz oder lang sehr wahrscheinlich ist. Ganz gleich aber, ob die Sonderabgabe freiwillig geleistet wird oder die Gesellschafter in die Haftung genommen werden, in beiden Fällen werden die bereits durch reduzierte und ausbleibende Ausschüttungen geschädigten Anleger zur Kasse gebeten. Die Anleger müssen damit rechnen, dass sie dieses Geld so wenig wiedersehen wie ihre bereits gezahlten Einlagen im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft. Deutlich gesagt droht den Anlegern ein Verlust auf Raten, der im Totalverlust enden kann.
 
  • Die bessere Alternative: Ansprüche prüfen lassen!
    Zwei Berufungsgerichte, das OLG München mit Urteil vom 23.06.2009 und das OLG Karlsruhe mit Urteil vom 06.08.2009 haben bereits Klagen des Insolvenzverwalters der Falk Fonds 59 und 68 gegen Anleger auf Rückzahlung von Ausschüttungen zurückgewiesen. Es lohnt sich demnach, sich gegen die Rückzahlung der Ausschüttungen zu wehren.
  • Den geschädigten Falk-Fondsanlegern stehen darüber hinaus Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater und -vermittler zu, wenn diese sie nicht anleger- bzw. anlagegerecht beraten haben. Eine Falschberatung liegt z.B. vor, wenn der Anleger nicht ausreichend über die Risiken informiert wurde. Davon ist insbesondere auszugehen, wenn es keinen Hinweis auf das Totalverlustrisiko gab.
    Nach jüngster Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss der Vermittler/Berater beim Verkauf der Geldanlage auch über seine Innenprovision (Rückvergütung) ungefragt Auskunft geben. Wurde der Anleger nicht über diese sog. Kick Back Zahlungen aufgeklärt, dann bestehen gute Chancen, Schadensersatzansprüche erfolgreich geltend zu machen und eine vollständige Rückabwicklung der Beteiligung anzustreben.
  • Bei Fremdfinanzierung der Falk-Fonds-Beteiligung kann zudem eine Inanspruchnahme der finanzierenden Bank in Betracht kommen.
 
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