BGH Urteil bzgl. verschwiegener Provisionen kann auch im Fall von Fundus Fonds hilfreich sein

16.02.2009880 Mal gelesen

Das Urteil des BGH aus der vergangenen Woche, welches Anlegern ein Recht auf Schadensersatz zuspricht, sofern der Vermittler nich auf Provisionen die er bei der Vermittlung geschlossener Fonds erhält hingewiesen hat, kann auch im Fall einer Beteiligung an einem Fundus Fonds hilfreich sein.

In diesem Urteil spricht der BGH sich für eine Pflicht der Offenlegung von Eigeninteressen (Provisionen) gegenüber dem Anleger aus und bestätigt damit ein Urteil aus 2006 in dem der BGH bereits generell Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Aktienfonds und sogenannten "Kick-Backs"  zugesprochen hatte.

Anleger aus den derzeit krisengeschüttelten Fundus Fonds (Finanztest 03/2007) sollten daher ihre Unterlagen dahingehend überprüfen lassen, ob sie bei der Zeichnung auf Provisionen zugunsten der Berater hingewiesen worden sind. Ist dies nicht der Fall, könnte dies dazu führen, dass diese Anleger einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem jeweiligen Vermittler haben.

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