Sparkasse Paderborn - auch hier gibt es geschädigte Swapkunden

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18.12.2016204 Mal gelesen
Auch bei der Sparkasse Paderborn haben Kunden Geld durch Swaps verloren. Wie bei anderen Sparkassen, wurden die Geschäfte oft als Zinssicherungsinstrumente angeboten. Für die Kunden ein Desaster. Aber Achtung Verjährung droht!

Kunden der Sparkasse Paderborn haben ebenfalls hohe Verluste mit Swaps erlitten. Wie bei vielen anderen Sparkassen auch, werden die Geschäfte oft als Zinssicherungsinstrumente angepriesen.


Dabei haben die Kunden hohe Verluste erlitten und stehen am Ende oft vor doppelt so viel Schulden wie Beginn einer Finanzierung.

Aber diese Geschäfte können rückabgewickelt werden. Sind die Swaps wie bei der Sparkasse Paderborn nicht von Ihr selbst, sondern von einer anderen Bank verkauft worden, sind sie nicht Konnex, nach der jüngsten Bundesgerichtshofrechtssprechung. Die Folge daraus ist die Aufklärungspflicht über den anfänglich negativen Barwert.


Ist keine Aufklärung über die Höhe und dem Grunde nach erfolgt, so muss die Sparkasse die Swaps samt angelaufene Verluste zurück nehmen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob Swaps generell zur Zinsabsicherung von Finanzierungen geeignet sind. Das Landgericht Kassel hat dies kürzlich in einem Urteil verneint. Die Kasseler Sparkasse musste die Swaps zurücknehmen und die Verluste ausgleichen.


Dies sind aber nur einige der Angriffspunkte. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus Swaps aller Art spezialisiert.

Betroffene Kunden sollten auf jeden Fall Ihre Unterlagen von einem Experten ansehen lassen und die drohende Verjährung aller Swaps aus dem Jahr 2007 berücksichtigen.