Nordcapital Immobilienfonds Niederlande 8: Mögliche Insolvenz? – Handlungsmöglichkeit der Anleger

Nordcapital Immobilienfonds Niederlande 8: Mögliche Insolvenz? – Handlungsmöglichkeit der Anleger
23.08.2016276 Mal gelesen
Der geschlossene Fonds befindet sich in der Krise, denn die Darlehen müssen noch in diesem Jahr bei der Bank zurückgezahlt werden – Fachanwalt informiert:

Die Fondsgesellschaft Nordcapital Immobilienfonds Niederlande 8 befindet sich derzeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Bis zum Ende des Jahres ist der Verkauf der Fondsimmobilie geplant, allerdings findet sich bislang kein Käufer. Die Darlehen bei der Bank müssen noch in diesem Jahr abgelöst werden, sodass der Gesellschaft im schlimmsten Fall die Insolvenz drohen könnte, wenn nicht rechtzeitig verkauft wird.

Im Jahr 2006 legte die  Nordcapital-Gruppe den geschlossenen Nordcapital Immobilienfonds Niederlande 8 GmbH & Co. KG auf. Das Investitionsobjekt des Fonds ist eine Büroimmobilie in Amsterdam. Das Gesamtvolumen des Fonds beläuft sich auf rund 48 Mio. Euro, von denen rund 20 Mio. Euro Anlegergelder sind. Bisheriger Hauptmieter des Investitionsobjektes ist die Tochtergesellschaft eines amerikanischen Technologiekonzerns. Allerdings stehen mittlerweile rund 60 Prozent der freien Büroflächen leer. Notgedrungen mussten die prospektierten Auszahlungen an die Anleger reduziert werden, um noch über liquide Mittel zu verfügen. Nach einem Gutachten durch die Bank soll der aktuelle Verkehrswert der Immobilie nur noch bei 12 Mio. Euro liegen, zudem kommen noch weitere Verbindlichkeiten gegenüber der Bank hinzu, sodass Anleger mit hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust rechnen könnten. Weiterhin erkennen viele Anleger nicht die Gefahr der Kommanditbeteiligung. Anleger werden zu Kommanditisten der Gesellschaft und diesen droht, bei gewinnunabhängigen Ausschüttungen, eine fortwährende Haftung. Im schlimmsten Fall müssen Kommanditisten mit ihrer gesamten Einlage haften.

Möglichkeiten für betroffene Anleger

Anlegern drohen in solchen Fällen hohe finanzielle Verluste. Oftmals werden Kapitalanlagen ohne die entsprechenden Hinweise auf etwaige Risiken angeboten. So kann je nach Einzelfall und Prüfung des Sachverhalts durchaus die Möglichkeit bestehen, im Rahmen einer fehlerhaften Anlageberatung Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Ist eine (Risiko)Aufklärung unterblieben, können Anlegern Schadensersatzansprüche zustehen und im Ergebnis so gestellt werden, als hätten diese die Kapitalanlage nicht erworben.

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