Insolvenz der Premium Safe Ltd. & Co. Verwaltungs KG: Nun der Totalverlust für Anleger?

Insolvenz der Premium Safe Ltd. & Co. Verwaltungs KG: Nun der Totalverlust für Anleger?
20.06.2016762 Mal gelesen
Der Insolvenzverwalter zeigte an Masseunzulänglichkeit an und nun stellt sich die Frage was mit den rund 200.000 Euro Anlegergeldern geschehen ist.

Am 24. Februar 2016 ordnete das Amtsgericht München die vorläufige Insolvenzverwaltung der Premium Safe Ltd. an. Am 9. Mai 2016 wurde das Hauptinsolvenzverfahren aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet (Az.: 1542 IN 201/16). Am 12. Mai 2016 hat der zuständige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Oliver Schartl, bereits Masseunzulänglichkeit angezeigt.

Die Betrugsvorwürfe gegen die Premium Safe Ltd. erhärten sich. Zahlreiche Anleger des Anlagefonds Premium Safe Ltd. & Verwaltungs KG sollen betroffen sein, es geht um rund 200.000 Euro Anlegergelder. Bereits seit 2014 ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen den Geschäftsleiter aufgrund des Betrugsverdachtes.

Die Premium Safe Ltd. hat den Kapitalanlagefonds Premium Safe Ltd. & Verwaltungs KG  aufgelegt. Das Geschäftsmodell, eine „Hybridanleihe“ (Nachrangdarlehen), bot Investments in Edelmetalle und weiteren Finanzinstrumenten an. Zudem wurde mit hohen Renditen ohne Risiko und vielversprechenden Firmenerfolgen geworben, die zahlreiche Anleger lockten. Jedoch blieben nach und nach die Ausschüttungen aus. Berichten der Münchner Merkur zufolge soll der Geschäftsführer und Gründer der Premium Safe Ltd., Daniel Uckermann, mittels Schneeballsystem zahlreiche Anleger um ihr Geld gebracht haben. Die Konten der Gesellschaft sollen leergeräumt sein, Uckermann ist abgetaucht.

Es handelt es sich bei der Kapitalanlage der Premium Safe Ltd. um ein Nachrangdarlehen. Zudem ist das Gesellschaftsmodell einer Limited, die britische Form einer KG, brandgefährlich: es ist kein Mindestkapital erforderlich, sodass die Gesellschaft möglicherweise über keine weiteren liquiden Mittel verfügt.

Möglichkeiten für betroffene Anleger

Es droht der Totalverlust. Anleger sollten ihre Forderungen zur Insolvenztabelle dennoch rechtzeitig anmelden. Zudem sollten diese frühzeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen um mögliche Schadensersatzansprüche aufgrund fehlerhafter Anlageberatung prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen.

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