Alphapool GmbH: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und vier Festnahmen – Fachanwalt informiert

Alphapool GmbH: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und vier Festnahmen – Fachanwalt informiert
31.05.2016221 Mal gelesen
Gegen das Unternehmen wird aufgrund des gewerbs- und bandenmäßiger Betrugs wegen Verstößen gegen das Kreditwesengesetz ermittelt. Im Zuge von Großrazzien kam es jetzt auch zu vier Festnahmen.

Die Vorwürfe um die insolvente Alphapool GmbH verschlägt Anlegern den Atem: Nach dem Stopp des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäft durch die BaFin, wird nun gegen das Unternehmen aufgrund des gewerbs- und bandenmäßiger Betrugs wegen Verstößen gegen das Kreditwesengesetz ermittelt. Im Zuge von Großrazzien kam es jetzt auch zu vier Festnahmen.

Was bedeutet das nun für die betroffenen Anleger?

Das Geschäftsmodell der Alphapool GmbH beinhaltete den Aufkauf von Lebens- und Rentenversicherungen, sowie Bausparverträgen. Das Unternehmen versprach den doppelten Betrag des Rückkaufswertes über einige Jahre hinweg zu bezahlen. Mit hohen Versprechungen, trotz niedriger Verzinsung, haben viele Anleger ihre Forderungen aus Versicherungs- und Bausparverträgen abgetreten. Die BaFin stoppte das Geschäft mit einem Bescheid vom 31. Oktober 2014 und forderte die Rückabwicklung unerlaubt betriebener Bankgeschäfte. Am 23. April 2016 eröffnete das Amtsgericht Leipzig das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Alphapool GmbH (Az.: 403 IN 840/15). Am 23. September 2015 folgte dann die Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens. Das Gericht bestellte Rechtsanwalt Rüdiger Bauch zum Insolvenzverwalter. Die Spekulationen mehren sich nun, dass zusätzlich auch gegen das Kreditwesengesetz verstoßen wurde. Indessen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das Unternehmen. Es wird gegen die Verantwortlich wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrug, sowie Insolvenzverschleppung, ermittelt. Infolge einer Razzia kam es zu Festnahmen von vier Managern und der Sicherstellung von rund 1,1 Mio. Euro.

Möglichkeiten für betroffene Anleger
Anleger könnten mit hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust rechnen. Derzeit ist noch unklar, ob ausreichend liquide Mittel im Insolvenzverfahren zur Verfügung stehen. Betroffene sollten frühzeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen.

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