Beate Uhse AG: Sanierungsmaßnahmen könnten für Anleger jetzt große Verluste bedeuten

Beate Uhse AG: Sanierungsmaßnahmen könnten für Anleger jetzt große Verluste bedeuten
25.05.2016550 Mal gelesen
Der deutsche Erotikzubehörhersteller ist wirtschaftlich angeschlagen und hat für den 8. Juni 2016 eine Gläubigerversammlung angesetzt, bei der die Anleger über die Zukunft ihres eingesetzten Kapitals entscheiden sollen.

Der deutsche Erotikzubehörhersteller plant infolge von wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Konzernsanierung. Hierfür sind auch Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmensanleihe geplant. Deshalb sollen Anleger am 8. Juni 2016 bei der Gläubigerversammlung in Hamburg über die Änderungen der Anleihebedingungen abstimmen. Geplant sind eine Zinskuponsenkungen und eine Laufzeitverlängerung.

Im Jahr 1951 gründete die Pilotin, Unternehmerin und Namensgeberin, Beate Uhse, das Erotikzubehör-Versandhaus Beate Uhse. Elf Jahre später eröffnete sie den ersten Sexshop der Welt. Damit ebnete die Gründerin und Namensgeberin den Weg für den Erotikzubehörhandel. Im Jahr 1999 wagte das Erotikzubehör-Unternehmen, Beate Uhse AG, den Börsengang.

Mit einem Zinskupon von 7,75 Prozent und einer Laufzeit von vier Jahren, weist die erste Unternehmensanleihe, von 2015, ein 30 Mio. Euro hohes Emissionsvolumen auf (WKN: A12T1W). Allerdings hat das Unternehmen schon seit geraumer Zeit mit finanziellen Engpässen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sodass hierfür am 8. Juni im Zuge der Gläubigerversammlung über die geplanten Sanierungsmaßnahmen abgestimmt werden soll. Das Unternehmen plant eine Laufzeitverlängerung bis 2024 und eine Zinssatzsenkung auf zwei Prozent für drei Jahre, sowie einer späteren Anpassung der Verzinsung.

Möglichkeiten für Betroffene
Im schlimmsten Fall werden die finanziellen Schwierigkeiten nur nach hinten verlegt, sodass Anlegergelder zum Ende der verlängerten Laufzeit nicht mehr ausgezahlt werden können. Betroffene sollten deshalb frühzeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Ansprüche auf Schadensersatz können insbesondere bei Prospekthaftung und Vermittlerhaftung in Betracht kommen. Sollten Anlageberater ihre Informations- und Aufklärungspflichten missachtet haben, können betroffene Anleger ihre Ansprüche geltend machen.

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