Volkswagen Abgasskandal: Größter Verlust in der Firmengeschichte – Handlungsmöglichkeiten der Aktionäre

Volkswagen Abgasskandal: Größter Verlust in der Firmengeschichte – Handlungsmöglichkeiten der Aktionäre
27.04.2016182 Mal gelesen
1,6 Milliarden Euro Verlust für VW und ein starker Dividendeneinbruch: Betroffene Anleger bangen um ihre Investitionen

Der deutsche Automobilhersteller VW muss den größten Verlust der Firmenhistorie verzeichnen. Im letzten Jahr hat das Unternehmen im Zuge des Abgasskandals rund 1,6 Milliarden Euro Verlust gemacht, so die Frankfurter Rundschau online.

Der Konzern hat Ende des letzten Jahres mitgeteilt Abgaswerte von Diesel-Fahrzeugen auf dem US-Markt manipuliert zu haben. Allein in Deutschland waren knapp 3 Millionen Fahrzeuge betroffen, weltweit die kaum vorstellbare Zahl von etwa 11 Millionen Fahrzeugen. Nicht nur der Imageschaden für den Konzern ist enorm – innerhalb kürzester Zeit verlor das Unternehmen an Wert im hohen zweistelligen Milliardenbereich und schloss die Aktie erstmals (28.09.) unter 100 EUR. Noch sechs Monate zuvor waren es knapp 255 EUR gewesen. Neben dem Gewinn, der 2014 noch bei 11 Milliarden Euro lag, ist auch die Dividende stark eingebrochen. Insbesondere für die Aktionäre ein herber Schlag. VW, als Emittent, hätte seiner Ad-hoc-Publizitätspflicht nachkommen müssen. Die Ad-hoc-Publizitätspflicht soll verhindern, dass Anleger ihre Wertpapiere zu teuer einkaufen oder zu billig verkaufen und dadurch Kursnachteile erleiden. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des kapitalmarktrechtlichen Informationssystems, das die Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts durch Transparenz herstellt und schützt. Denn dem Unternehmen sollen schon länger die Probleme der Dieselfahrzeuge bekannt gewesen sein. Es bleibt immer noch bei der offenen Frage, welche Kosten auf das Unternehmen zukommen, oder inwieweit sich die USA nun einigen.

Möglichkeiten für Betroffene
Betroffene sollten anwaltlichen Rat hinzuziehen um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Ansprüche auf Schadensersatz können insbesondere bei Verstößen gegen die Informationspflicht und das Wertpapierhandelsgesetz entstehen. Sollten Anlageberater ihre Informations- und Aufklärungspflichten missachtet haben, können betroffene Anleger ihre Ansprüche geltend machen.

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