HypoVereinsbank - verliert ein zweites Mal in einer Woche in Sachen Swaps vor dem BGH

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21.04.2016296 Mal gelesen
Die HypoVereinsbank erleidet eine neue Niederlage in Sachen Swaps vor dem XI. Senat des Bundesgerichtshofs. In einem Beschluss vom 15.03.2016 gibt der Senat der Klägerin Recht und verweist das Verfahren zurück an das OLG München.

Zentrales Thema erneut die fehlende Aufklärung über einen anfänglichen negativen Barwert. Das Verfahren, dass von Beginn an durch Rechtsanwalt Michael A. Leipold betreut wurde stellte das Landgericht München zunächst fest, dass keine Falschberatung vorliegen würde und der Vortrag zum anfänglichen negativen Barwert nicht ausreichend wäre.

Dies wurde durch den 7. Senat beim OLG München bestätigt. Erst beim BGH wurde nun festgestellt, dass der Vortrag ausreichend war und in der fehlenden Beweisaufnahme ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG zu sehen ist.


Das Landgericht und das OLG München hätten die Substantiierungspflicht der Klägerin völlig überspannt. Bereits in einem weiteren Revisionsverfahren vom 22.03.2016 hatte der BGH zu Gunsten einer Mandantin von Rechtsanwalt Leipold entschieden.

Insgesamt ist daher allen betroffenen Kunden nur zu empfehlen, ihre Unterlagen von einem spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

Rechtsanwalt Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapansprüchen spezialisiert.