HypoVereinsbank - Schadensersatzansprüche wegen verlustreicher Swapverträge

17.04.2016307 Mal gelesen
Der Bundesgerichtshof hat es am 22.3.2016 entschieden. Die HypoVereinsbank hätte hinsichtlich dem Grunde und der Höhe nach über einen anfänglichen negativen Barwert aufklären müssen. Unabhängig von der Swapart. Achtung Ansprüche aus 2006 verjähren 2016!

In einem weiteren Verfahren vor dem Bundesgerichtshof, hat der XI. Senat entschieden, dass die HypoVereinsbank sowohl dem Grunde, als auch der Höhe nach über einen anfänglichen negativen Barwert bei Swaps aufklären muss. Wie in bisher allen Verfahren hat die HypoVereinsbank in diesem verfahren nie bestritten, dass sie darüber nicht aufgeklärt hat. Vielmehr hat sie sich immer darauf gestützt, dass eine solche Aufklärung nicht notwendig gewesen wäre.


Eine gefährliche Strategie der Bank, wie es sich jetzt herausstellt. Gut allerdings für die vielen hunderten betroffenen Bankkunden. Aufgrund dieses Urteils können alle Kunden die seit 2006 Swaps bei der HypoVereinsbank gezeichnet haben, Schadensersatz verlangen oder die Rückabwicklung. Wichtig ist, dass die Ansprüche aus 2006 dieses Jahr verjähren.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold der das Verfahren seit Beginn an begleitet ist sehr zufrieden mit dem Urteil.

"Endlich sind wir einen entscheidenden Punkt weiter. Die Urteile der vergangenen Jahre in Sachen Swaps waren schon sehr gut, aber jetzt wird der BGH immer genauer und die Möglichkeiten der Banken weniger. Langsam müssen auch die unteren Instanzen dem BGH folgen." so Leipold.

Betroffenen Kunden wird dringend angeraten ihre Swapverträge von einem Swapexperten überprüfen zu lassen. Fachanwalt Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Rückabwicklung von Swaps spezialisiert. Aus seiner Kanzlei in Hamburg  vertritt er deutschlandweit. Insbesondere in München hat Rechtsanwalt Leipold einmal mehrmals die Woche feste Sprechstunden.