Das LG München I hat M. A. Hartwieg für den Vertrieb (dima24) des NCI New Capital Invest USA 11 GmbH & Co. KG persönlich zu Schadensersatz verurteilt.

Das LG München I hat M. A. Hartwieg für den Vertrieb (dima24) des NCI New Capital Invest USA 11 GmbH & Co. KG persönlich zu Schadensersatz verurteilt.
08.02.2016347 Mal gelesen
Der Bielefelder Anlegeranwalt Georg Schepper der Kanzlei GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER hat für eine Anlegerin des geschlossenen Fonds NCI New Capital Invest USA 11 GmbH & Co. KG ein obsiegendes Urteil erstritten. Dabei ist auch Malte André Hartwieg persönlich zur Rechenschaft gezogen worden.

Der Traum vom schwarzen Gold ist für viele Anleger zum Albtraum geworden. Tiefere Recherchen fördern Fragwürdiges zu Tage. Dazu Rechtsanwalt Georg Schepper: „Die Anleger wurden über den einfachen Verkaufsprospekt hinaus mit Kurzprospekten, euphorischen Pressemitteilungen und Flyern beschickt. Vieles davon war schlicht aus verschiedenen, z.T. frei zugänglichen Quellen zusammenkopiert. Unter http://www.petromaxoperating.com/documents/Woodbine-4.pdf (Achtung: Es handelt sich hier um einen Link zu einer fremden Website, für die keine Haftung übernommen wird) bspw. findet sich ein Bericht, dessen Text als Vorlage für Teile des Verkaufsprospektes diente. Da ist einfach übersetzt und abgeschrieben worden.“ Um der Sache auf den Grund zu gehen, hatte der Bielefelder Rechtsanwalt auch Recherchen in Datenbanken vor Ort unternommen. „Pikant sind auch die Verhältnisse um die texanischen Zielgesellschaften herum. Im Grunde handelt es sich nur um Briefkastenfirmen, deren Fäden über die Dynasty Oil & Gas LP und Dynasty Oil & Gas Management LLC zu einer dubiosen Shah Investment Ltd., alle Fort Worth Texas, führen, hinter der Hartwiegs „Investment-Chef“ Christian Kruppa zu vermuten steht.“ berichtet er weiter.

Rechtsanwalt Georg Schepper sagt: „Anleger sollten nun schnell handeln. Erst vor ein paar Tagen ist für den NCI New Capital Invest Oil & Gas USA 19 GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Andere werden folgen und der Insolvenzverwalter wird soweit möglich ebenfalls auf das sichergestellte Vermögen zugreifen wollen.).“ Auch um ein Versäumnisurteil zu erreichen, muss das Vorbringen Substanz haben. Georg Schepper ist es beim Selfmade Capital Emirates 5 für geschädigte Anleger schon gelungen, die Zulassung zur Zwangsvollstreckung zu erwirken, so dass diese Zugriff auf die von der Staatsanwaltschaft München erlangten Vermögensgegenstände bekommen.

Das Urteil kann hier heruntergeladen werden: Urteil des LG München I v. 04.12.2015 zum NCI_11 gegen M. A. Hartwieg

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: Rechtsanwalt Georg Schepper bei Gunkel, Kunzenbacher & Partner