BWF - Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung - Erste Urteile zugunsten der Anleger

 BWF - Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung - Erste Urteile zugunsten der Anleger
05.02.2016232 Mal gelesen
BWF: Urteile gegen Anlageberater machen Sparern Hoffnung. Gericht urteilen zu Gunsten der Anleger

Für Anleger der BWF (Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung) scheint nunmehr der richtige Zeitpunkt gekommen, die Verluste aus der Anlage bei der BWF wieder wett zu machen. Den Anlegern war geraten worden, Geld bei der BWF - Stiftung anzulegen. Das zur Verfügung gestellte Geld sollte in Gold investiert werden. Die Anlage führte jedoch zu keinen positiven Ergebnissen. Die staatlichen Ermittlungsbehörden wurden eingeschaltet. Auf Grund der Umstände mußten Anleger befürchten, dass ihr zur Verfügung gestelltes Geld endgültig verloren war.

Urteile zu GUnsten von Anlegern

Mittlerweile sind jedoch mehrfach Klagen die Anlageberater geführt worden. Diesen wurde vorgeworfen, Ihre Kunden nicht richtig beraten zu haben. Nach der seit Jahren betehenden obergerichtlichen Rechtsprechung muß ein Anlageberater seine Kunden sowohl anlagegercht, als auch anlegergercht informieren. Entspricht diese Beratung den von der Rechtsprechung immer verfeinerten Kriterien nicht, muß der Anlageberater für eine nicht ausreichende Beratung einstehen.

Nunmehr stützt sich die Justiz darauf, dass einem Anleger, der eine Kapitalanlage für die Altersvorsorge benötige, nicht zum Ankauf bei der BWF Stiftung hätte geraten werden dürfen. Auch wird ausgeführt, dass es sich bei einer solchen Geldanlage um ein sog. erlaubnispflichtiges Geschäft handeln könne. Um solche erlaubnisspflichtigen Geschäfte ausführen zu können, hätte der BWF Stiftung eine staatliche Genehmigung vorliegen müssen. In einem noch nicht rechtskräftig entschiedenen Falle, urteilte das Gericht, dass diese Erlaubnis nicht vorgelegen habe. Hierüber hätte der Anlageberater sich kundig machen und den Kunden informieren müssen.

Auf Grund dieser Rechtsprechung dürften die Chancen für BWF - Anleger  doch noch zu ihrem Geld zu kommen, gestiegen sein. Ergänzend kommt hinzu, dass sogar die Chance besteht, dass die hinter einem Anlageberater stehende Versicherung den Schaden auszugleichen hat. Ob die Versicherung in solchen Fällen einen Grund hat, die Zahlung auszuschließen, steht noch nicht abschließend fest.

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