German Pellets GmbH: Möglichkeiten für betroffene Anleger

German Pellets GmbH: Möglichkeiten für betroffene Anleger
01.02.2016556 Mal gelesen
– Fachanwalt informiert –

Die Anleihekurse des Wismarer Unternehmen German Pellets GmbH sind stark gefallen, einige Produktionsstätten stehen bereits still und nun plant das Unternehmen, kurz vor fälliger Auszahlung der Anlegergelder, eine Verlängerung der Laufzeit mit einem gesunkenen Zinssatz. Die Anleger des weltweit größten Brennstoffherstellers German Pellets sitzen derzeit auf heißen Kohlen, denn die Wertverluste der Anleihen und Genussrechte sind groß. Betroffene sollten nun sämtliche Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen.

Zwischen 2011 und 2014 hat German Pellets, als einer der größten Emittenten von „Mittelstandsanleihen“, drei Anleihen emittiert. Die erste Anleihe im Jahr 2011 verbuchte ein Emissionsvolumen von etwa 80 Millionen Euro und erwies sich mit 7,25 Prozent hohen Zinsen als sehr gefragt. Zudem gab das Unternehmen German Pellets einen Genussschein mit einem ergebnisabhängigen Zins von acht Prozent. Das gesamte Emissionsvolumen der drei börsennotierten Anleihen beläuft sich auf etwa 252 Millionen Euro.

Gehen die Gelder in Flammen auf?
Eigentlich wäre zum 31.03.2016 die Auszahlung der ersten Anleihe fällig. Die German Pellets GmbH informiert ihre Anleger über eine nicht fristgerechte Rückzahlung der 52 Millionen Euro Anlegergelder. An Stelle der Rückzahlung soll nun eine Laufzeitverlängerung anknüpfen, die zusätzlich einen gesunkenen Zinssatz von 5,25 Prozent pro Jahr aufweist. Es soll sich hierbei laut German Pellets um eine „Aufwertung“ handeln, da Miteigentümer und Chef Peter Leibold 50 Prozent der Gesellschafteranteile als Sicherheit vorlegt.

Möglichkeiten für Betroffene Prospekthaftung Vermittlerhaftung
Es wird geraten am 10. Februar gegen die Laufzeitverlängerung zu stimmen. Im schlimmsten Fall werden die finanziellen Schwierigkeiten nach hinten verlegt, sodass Anlegergelder zum Ende der verlängerten Laufzeit nicht mehr ausgezahlt werden können. Betroffene sollten deshalb frühzeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Ansprüche auf Schadensersatz können insbesondere bei Prospekthaftung und Vermittlerhaftung in Betracht kommen.

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