Der Untergang des Schiffsfonds: HCI Capital AG – Schiffsfonds HCI 1100 TEU und HCI Shipping Select XXII: Schadensersatzansprüche für Anleger

Der Untergang des Schiffsfonds: HCI Capital AG – Schiffsfonds HCI 1100 TEU und HCI Shipping Select XXII: Schadensersatzansprüche für Anleger
29.12.2015467 Mal gelesen
Sparte: Schiffsfonds – Fachanwalt informiert

Derzeit verläuft es für einige Schiffsfonds der HCI Capital AG alles andere als erfreulich. Fondsgesellschaften des Schiffsfonds HCI 1100 TEU befinden sich bereits in Insolvenz.  Das vorläufige Verfahren wurde am 3. November vom Amtsgericht in Hamburg eröffnet.  Aufgrund des eröffneten Insolvenzverfahrens bestehen nunmehr keine Schiffsgesellschaften in die noch investiert werden kann. Betroffen sind die Gesellschaften der Schiffe MS Stadt Bremen, MS Stadt Emden und MS Stadt Flensburg. 

Darüber hinaus ist nicht nur der HCI 1100 TEU Schiffsfond betroffen, sondern auch HCI Shipping Select XXII. Der auferlegte Dachfonds von HCI Capital investierte in zwei Containerschiffe: MS Passat Breeze und MS Hammonia Pacificum. Die Gesellschaft des Zielobjekts der MS Passat Breeze ging 2012 insolvent, MS Hammonia Pacificum wurde bereits vor einigen Wochen verkauft.

Die HCI Capital AG ist ein Emissionshaus mit Sitz in Hamburg, das besonders in geschlossene Schiffsfonds investiert. Durch die Finanzkrise 2008 gerieten insbesondere Schiffsfonds in Schwierigkeiten, die aktuell noch mit den wirtschaftlichen Problematiken zu kämpfen haben. Im Jahr 2010 stellte HCI 1100 TEU daraufhin ein Sanierungskonzept auf um für die wirtschaftlichen Rückstände im Rahmen der Finanzkrise aufzukommen. Hierfür mussten Anleger bereits erhaltene Ausschüttungen zurückbezahlen. Zusätzlich wurde das Containerschiff MS Frisian Sky verkauft. Der 2007 auferlegte Schiffsdachfond Shipping Select XXII, konnte nach der Finanzkrise 2008 keine weiteren Ausschüttungen mehr an Anleger tätigen.

Schiffsfonds sind aufgrund der hohen Risiken beziehungsweise dem drohenden Totalverlust keine sichere Kapitalanlage.  Deshalb sind diese nicht für die Altersvorsorge geeignet. Bei Falschberatungen oder mangelhafter Aufklärung haben Sie einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Anlageberater, aufgrund lückenhafter oder intransparenter Beratung in Hinblick auf die Kapitalanlage. Sichere Einstufung von eigentlich unsicheren Anlagen können auf Aufklärungsfehler der Anlageberater hindeuten. Hierbei wird der Anleger nicht über die Risiken und mögliche Verluste informiert, sodass daraus eine Anspruchsgrundlage für Betroffene resultiert.

Demzufolge sollten sich Betroffene schnellstens anwaltlichen Rat hinzuziehen und die Schadensersatzgrundlage überprüfen lassen.

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da.
Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben oder rechtliche Hilfe benötigen, rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

Die Anwaltskanzlei für Anlegerschutz, Bankrecht und Kapitalanlagerecht
Die IVA Rechtsanwalts AG ist eine auf den Anlegerschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die bundesweit ausschließlich geschädigte Kapitalanleger vertritt. Aufgrund unserer konsequenten Spezialisierung auf das Kapitalanlagerecht und dadurch, dass wir ausschließlich für geschädigte Kapitalanleger tätig werden, bieten wir Anlegerschutz auf höchstem Niveau.

 Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen auf www.anlegerschutz.ag\Schiffsfonds gerne zur Verfügung.