Schiffsfonds: König & Cie.: Fondsgesellschaften MS Stadt Aachen und MS Stadt Köln zahlungsunfähig – Anleger betroffen

Schiffsfonds: König & Cie.: Fondsgesellschaften MS Stadt Aachen und MS Stadt Köln zahlungsunfähig – Anleger betroffen
21.12.2015171 Mal gelesen
Renditefonds 63 MS Stadt Köln und Renditefonds 64 MS Stadt Aachen der Fondsgesellschaft König & Cie. insolvent - Fachanwalt informiert

Die zwei Schwesterschiffe MS Stadt Aachen (Az.: 67c IN 457/15) und MS Stadt Köln (Az.: 67c IN 458/15) des Emittenten König & Cie. sind zahlungsunfähig. Im Zuge dessen eröffnete das Amtsgericht Hamburg am 27. November 2015 das vorläufige Insolvenzverfahren gegen beide Fondsgesellschaften. Anlegern droht nun der wirtschaftliche Totalverlust aller eingezahlten Gelder.

Im Jahr 2007 legte das Emissionshaus König & Cie. die Schiffsfonds MS Stadt Aachen (Renditefonds 64) und MS Stadt Köln (Renditefonds 63) auf. Während zu Anfang Anleger, die eine Mindestbeteiligung von 15.000 Euro hatten, noch Ausschüttungen der Fonds erhielten, änderte sich der Kurs 2008 zur Finanzkrise. Die Überkapazität der Schiffe und sinkende Nachfrage sorgten für rote Zahlen. Wirtschaftlich waren nahezu sämtliche Schiffsfonds betroffen und immer noch haben sie mit den Spätfolgen zu kämpfen. MS Stadt Aachen und MS Stadt Köln reihen sich nun in die Riege zahlreicher insolventer Schiffsfondsgesellschaften ein.

Schadensersatzansprüche für Anleger
Anlegern droht ein hoher finanzieller Verlust bis Totalverlust. Betroffenen ist dringend  zu raten, einen Anwalt hinzuzuziehen, der mögliche Schadensersatzansprüche geltend machen könnte. Grundlage der Schadensersatzansprüche könnte eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Oftmals wurden Schiffsfonds als sehr sicher und gewinnbringend eingestuft, obwohl diese hohe Risiken für Investitionen bergen.

In der Entscheidung des BGH vom 29. Juni 2010 (Az.: XI ZR 308/09) wird auf eine weitere Grundlage hingewiesen. Werden Anleger nicht über die Rückvergütung erfolgreicher Vermittlung aufgeklärt, so können sich hieraus Schadensersatzansprüche ergeben. Vermittler (Sparkassen und Banken) werden oftmals rückvergütet, sog. Kickback. Das bedeutet, dass diese bei erfolgreich abgeschlossenen Geschäft eine Provision des Emittenten ausgezahlt bekommen, während diese Auszahlung wiederrum aus den Investitionen der Anleger entnommen wird.

Bei nicht ordnungsgemäßer Aufklärung ihrer Anlage haben Sie die Möglichkeit, sich anwaltlich zu Ihren Schadensersatzansprüchen beraten zu lassen.

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Die IVA Rechtsanwalts AG ist eine auf den Anlegerschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die bundesweit ausschließlich geschädigte Kapitalanleger vertritt. Aufgrund unserer konsequenten Spezialisierung auf das Kapitalanlagerecht und dadurch, dass wir ausschließlich für geschädigte Kapitalanleger tätig werden, bieten wir Anlegerschutz auf höchstem Niveau.

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