LBBW - immer mehr Kunden wehren sich gegen hochspekulative Swapgeschäfte

LBBW - immer mehr Kunden wehren sich gegen hochspekulative Swapgeschäfte
18.10.2015229 Mal gelesen
Immer mehr Kunden der LBBW melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft, um ihre Ansprüche gegen die LBBW durchzusetzen und vor allem die Verjährung noch im Jahr 2015 zu unterbrechen.

Die LBBW ist der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH schon lange im Zusammenhang mit Swaps bekannt. Aber in letzter Zeit mehren sich die Anfragen von geschädigten Bankkunden.

Dabei ist der Zeitpunkt gerade richtig. Interessen Verfahren hat der Bundesgerichtshof seine Swapentscheidung aus dem Jahr 2011 zu Gunsten der Kunden konkretisiert. Lediglich auf den Zeitfaktor ist genau zu achten. Der Bundesgerichtshof hat dieses Jahr klargestellt, dass eine Rückabwicklung grundsätzlich bei allen Swaparten möglich ist.

Besonders seit der Euribor negativ geworden ist, gibt es einen weiteren Ansatzpunkt in Sachen Swaps. Die Banken haben sich nämlich schon beim Abschluss eine Passage sichern lassen, welche besagt, dass die Kunden nun auch noch den negativen Teil an die Banken bezahlen müssen. Dadurch bekommt auch ein einfacher Zinsswap ein unendliches Verlustrisiko.

Betroffenen Bankkunden kann daher nur empfohlen werden dringend ihre Unterlagen prüfen zu lassen und keine weiteren Zahlungen an die Bank zu leisten. Darüber hinaus sollten 2015 unbedingt verjährungshemmende Massnahmen ergriffen werden.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert.