2015 Swapschäden vor der Verjährung schützen

2015 Swapschäden vor der Verjährung schützen
17.10.2015241 Mal gelesen
Immer noch gibt es eine Vielzahl an Swapkunden mit erheblichen Schäden die sich bis dato noch nicht gegen die ruinösen Swapgeschäfte gewehrt haben. und dies obwohl in Deutschland eine obergerichtliche Rechtsprechung zu Gunsten der Kunden existiert. Jetzt Verjährung unterbrechen, bevor es zu spät ist

Es gibt kaum eine Bank oder Sparkasse die in Deutschland keine der hochgefährlichen Swapgeschäfte verkauft hat. Seit 2011 gibt es bereits Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Sachen Swaps. Damals wurde die Deutsche Bank zu erheblichen Schadensersatz verurteilt. Heute im Jahr 2015 wurde diese Rechtsprechung präzisiert und einige Punkte klargestellt. Heute weiß man, dass jede Swapart grundsätzlich rückabgewickelt werden kann, weil die Banken die extrem hohe Aufklärungspflicht fast nie eingehalten haben.

So können beispielsweise auch einfache Zinsswaps zu Schadensersatz bei der jeweiligen Bank führen.

Neu hinzugekommen ist die Problematik des negativen Euribor. Auf diese Problematik wurde in der Beratung nie hingewiesen, aber bereits im Vertrag zu Ungunsten der Kunden eine Passage aufgenommen. So wird auch der normale Zinsswap auf einmal zum umkalkulierbaren Wettgeschäft.

"Prinzipiell kann man jede Art von Swapgeschäft rückabwickelnd. Wichtig ist nur, dass die Ansprüche frühzeitig angemeldet werden und die Verjährung unterbrochen wird." so Swapexperte Michael Leipold.

Betroffenen Swapkunden kann nur empfohlen werden keine weiteren Zahlungen auf die Swaps zu tätigen und die bereits gezahlten Forderungen der Bank zurück zu verlangen. Auf jeden Fall sollten die Unterlagen hinsichtlich einer möglichen 2015 anstehenden Verjährung geprüft werden. Den ist der Anspruch einmal verjährt, können die Ansprüche nicht mehr geltend gemacht werden.