Volkswagen Aktie - wer haftet für Millionen Verluste?

Volkswagen Aktie - wer haftet für Millionen Verluste?
25.09.2015218 Mal gelesen
Tausende von Volkswagenaktionären hatten eine schwarze Woche an der Börse- der Aktienkurs krachte teilweise 40 % in den Keller. Milliarden wurden innerhalb weniger Stunden vernichtet. Die Fragen bleiben, wer wusste wann von was und wer kommt für den Schaden auf. Mögliche Ansprüche nach dem WpHG!

Bereits seit Mai 2014 soll der Volkswagenkonzern von den Ergebnissen der US Behörden in Zusammenhang mit manipulierten Abgaswerten gewusst haben. Meldungen dazu an den Kapitalmärkten hingegen sind zu diesem Thema nicht zu finden. Erst vergangene Woche kam durch eine Berichterstattung das ganze Dilemma ans Tageslicht und löste förmlich einen Kursrutsch aus der Millionen von Anlegergeldern verschwinden lies.

Nach einer aus dem Jahre 2011 stammenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Aktionäre bei pflichtwidrig unterlassener Veröffentlichung einer Insiderinformation, welche Schadensersatzansprüche nach § 37 b Abs. 1 Nr. 1 WpHG begründet, berechtigt den Schaden durch den Erwerb der Aktien geltend zu machen. In der Praxis bedeute dies, die Aktionäre können gegen Rückgabe der Aktien den Kaufpreis für diese zurück verlangen inkl. Nebenkosten. Voraussetzung ist der Nachweis, dass bei Kenntnis der nicht veröffentlichten Tatsachen die Aktie nicht erworben wäre.


Eine weitere Möglichkeit ist den Kursdifferenzschaden geltend zu machen.


Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft Gmbh mit Sitz in München und Hamburg ist seit Jahren darauf spezialisiert erfolgreich die Ansprüche von geschädigten Kapitalanlegern geltend zu machen.