VW-Aktionäre sollten sich Schadenersatzansprüche sichern

24.09.2015224 Mal gelesen
Berlin, den 24. September 2015. Durch Abgasmanipulationen bei Dieselfahrzeugen ist der Volkswagen AG ein materieller und ideeller Schaden entstanden, der noch nicht zu beziffern ist. Die VW-Aktionäre sind die ersten, die jetzt jeden Tag anhand des Aktienkurses sehen können wie hoch ihre aktuellen Verluste sind. Wie hoch ihr Schaden am Ende sein wird, ist allerdings auch noch nicht absehbar.

Zum Schadenersatzanspruch der Aktionäre
Der Schaden, den die VW-Aktionäre durch die Abgas-Manipulation des Unternehmens erleiden, ist ihnen zu ersetzen. Sie haben auf die Seriosität und Solidität des größten europäischen Automobilherstellers vertraut. So eigenartig es klingt, aber das Unterlassen, über die kursrelevante Tatsache der Abgas-Manipulation zu informieren, also seine „Sünde“ öffentlich zu machen, ist ein Verstoß gegen das Kapitalmarktrecht, insbesondere gegen das Wertpapierhandelsgesetz. So ist aus der Abgas-Manipulation letztlich eine Markt-Manipulation mit der juristischen Folge einer Schadenersatzpflicht geworden.
Die Aufarbeitung des Abgasskandals kann im Übrigen noch weitere belastende Tatsachen zu Tage fördern, die belegen, dass die Volkswagen AG bereits vor Jahren eine Ad-hoc-Mitteilung über die Abgas-Manipulationen in den USA hätte veröffentlichen müssen. Eine Folge davon wäre gewesen, dass man VW-Aktien seinerzeit deutlich günstiger hätte erwerben können. Ergo: Auch hier wäre Aktionären ein Schaden entstanden.

Zur Schadenshöhe
Die genaue Höhe des Schadens der Aktionäre kann man gegenwärtig noch nicht beziffern. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass sich eine Schadenersatzforderung lohnt. Im Zweifel geht es um die Differenz des Höchstkurses unmittelbar vor dem Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen zu dem aktuellen Tiefstkurs.

Wer ist betroffen?
Einen Schaden haben zunächst diejenigen erlitten, die am 20. September 2015 im Besitz von VW-Stamm- und Vorzugsaktien waren und diese Aktien irgendwann in den letzten Jahren erworben haben. Von welchem Stichtag dabei auszugehen ist, werden die laufenden Untersuchungen des Skandals ergeben, weil es hier vor allem um den Beginn der Manipulationen geht.
Aber auch Kapitalanleger, die VW-Aktien in ihren Depots haben, müssen Verluste registrieren. Zudem gibt es eine Reihe von Anlagen, die einen Bezug zur VW-Aktie haben. Dazu gehören Kauf-Optionsschein, Verkaufs-Optionsscheine, Aktienanleihen sowie verschiedene Zertifikate. Auch hier sind Schadenersatzforderungen möglich.

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