HASPA - Swapkunden wehren sich gegen ruinöse Swapgesschäfte

HASPA - Swapkunden wehren sich gegen ruinöse Swapgesschäfte
16.09.2015196 Mal gelesen
Die HASPA hat offenbar mehr Swapgeschäfte verkauft, als bisher angenommen. Immer mehr Kunden wenden sich an die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, um ihre Ansprüche durchzusetzen.

Die HASPA ist eine von den Sparkassen die Swapgeschäfte direkt an den Endkunden verkauft hat und sich somit nicht auf das Urteil des BGH vom Januar 2015 berufen kann. Folglich musste die HASPA über einen anfänglichen negativen Marktwert bei der Beratung aufklären. Andernfalls hat sie einen schweren beratungsfeiler begangen.

Bei der HASPA kommt noch ein weiterer Aspekt zum tragen. Die Swapverträge der HASPA weisen oft eine längere Laufzeit als 10 Jahre auf. Folglich ist hier eine Umgehung des Gesetzes versucht worden, hinsichtlich der erlaubten und vom Gesetzgeber gewollten Zinsbindung.

Darüber hinaus kommen die anderen Punkte einer möglichen Falschberatung zum tragen, wie zum Beispiel das Verlustrisiko oder ein theoretisch möglicher negativer Euribor.

"Insgesamt hat auch die HASPA ihren Pflichten im Zusammenhang mit Swapverträgen nicht genüge geleistet und muss sich dafür jetzt rechtfertigen. Die Gerichte in ganz Deutschland verurteilen Banken wegen ungenügender Beratung im Zusammenhang mit Swaps." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

Insgesamt kann betroffenen Bankkunden nur empfohlen werden, sich gegen die desaströsen Swapgeschäfte zu wehren und keine weiteren Zahlungen zu leisten.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapansprüchen spezialisiert.